08. März 2021
Thomas Renggli

Schweizer Arroganz in der Impfstrategie

Bernhard Sorg ist Allgemeinmediziner in Wallisellen. Momentan geht es dem 69-jährigen Zürcher so wie der Mehrheit seiner Berufskollegen: Er wird mit Anfragen für einen Corona-Impftermin «täglich torpediert».

Doch Sorg kann nicht liefern. Denn nach den ersten 110 Impfungen sind die Dosen aufgebraucht. Dem Arzt bleibt nur das Kopfschütteln: «Es ist fahrlässig, dass es zu diesem Engpass gekommen ist. Der Bund hat zu spät und zu wenig Impfstoff bestellt.»

Dass sich Nora Kronig, die im BAG für den Kauf des Impfstoffes verantwortlich ist, ausgerechnet in dieser Notlage in den Mutterschaftsurlaub verabschiedet hat, erstaunt ihn, «weil unklar ist, wie effizient sie ersetzt wird».

Für Sorg ist es ein Skandal, dass die chinesischen und russischen Impfstoffe (Vero, Sputnik V) nicht einmal in die Evaluation einbezogen wurden.

«Das kann man nur mit Arroganz oder Überheblichkeit begründen. Beide Länder fliegen zum Mond. Ihre technischen und wissenschaftlichen Leistungen sind enorm.»

Zum Krisenmanagement von Gesundheitsminister Alain Berset sagt er: «Wenn das VBS so geführt würde wie das BAG, würden wir sogar einen allfälligen Krieg gegen Liechtenstein verlieren.»

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10 Kommentare zu “Schweizer Arroganz in der Impfstrategie”

  • Dani Frei sagt:

    Die Impfung birgt Risiken, von denen die Medien und die gesponserten Mediziner nicht berichten. Allergische Schocks, Immunüberreaktionen, Blutgerinnung... Wir sind die Testobjekte. Es ist auch nicht geklärt, ob nach einiger Zeit die Onkogene aktiv werden. Die beste Lösung wäre es, einen natürlichen Schutz aufzubauen. Unser Körper ist ein Wunder der Natur. Die übliche Entwicklung dauert 10-12 Jahre. Geld ersetzt keine Testzeit! Diese Impfpropaganda kann sich später als Massenmord heraus stellen.

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  • Juerg sagt:

    Ich kenne Dr. Sorg als ausgezeichneten, umsichtigen Arzt und kann ihm nur zustimmen. Unabhängig davon, wie man zur Impfung steht, sollte man der Bevölkerung zumindest die (Wahl)Möglichkeit geben, sich rechtzeitig gegen Covid impfen zu können.
    Das Versagen im BAG gibt mir zu denken und rüttelt an meinem Bild der fortschrittlichen Schweiz. In Anbetracht der gewaltigen wirtschaftlichen Schäden sollte man Herrn Berset und Frau Lévy das Heft sofort aus der Hand nehmen und in fähigere Hände legen!

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  • Beatrice Curschellas sagt:

    Impfen nicht Impfen... Diese Knappheit in der Schweiz könnte sich in den nächsten Jahren als Segen herausstellen, wenn die Nebenwirkungen, Sterberate und tatsächlicher Wirkungsgrad der Impfung bekannt wird. Eine Kontrolleurin wie die Swissmedic gesponsert vom Impfstoffhersteller selber ist ganz sicher nicht daran interessiert das Aufzudecken. Wir sollten mehr Wert auf Gewaltentrennung legen. Politisch wie für die Besetzung der Ämter.

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  • hape sagt:

    Dr. Sorg ist mir seit vielen Jahren als Super-Sportarzt bekannt. Er hat recht.
    Würde ich mich impfen lassen, dann nur mit Sputnik oder Astra Zeneca. Auf keinen Fall mit dem mRNA-Dreck. Und ich als Kunde will auswählen können, was man mir reinlässt. Mutterschaftsurlaub hin oder her. Und ja, den habe ich zum Thema von einem deutschen Freund bekommen: "Früher ging man zum Arzt, wenn man krank war. Heute geht man zu Aldi, wenn es einem gut geht, um zu testen, ob man krank ist. DAS ist krank!

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  • Steppenwolf sagt:

    Dr Sorg aus Wallisellen macht mir Sorge: Ich verstehe nicht, was chin. Impfstoffe in seiner Arztpraxis zu suchen haben! Keiner ist voll zugelassen. Sinovac wird seit letzter Woche in Hongkong verimpft. Nach wenigen Tausend Impfungen sind 2 Todesfälle bekannt; es bestehen Zweifel, ob der Impfstoff bei beiden Todesfällen wesentlich zum Ableben geführt hat. Zudem erkrankten 4 Neugeimpftr am Sonntag. Einer ist in Intensivpflege.

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  • olive sagt:

    Es gibt nur noch eine Krankheit: Corona. Es gibt nur eine Lösung: Die mit heisser Nadel gestrickte Impfung.
    Es gibt kein Immunsystem, es gibt keine Kreuzimmunität, es droht der ewige Lockdown.

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  • Christian M. sagt:

    Dass es eine Impfstoff gibt könnte vielleicht etwas nützen. Habe da jedoch meine Zweifel wenn man ausserhalb der Narrative sich mit Informationen eindeckt, da gibt es zu viele Fragen nach denn Wirklichen Nützen dieser Impfstoff und doch wird dieser Hochgejubelt wie die Hostie in dem BR Gesundheits Religion. Das gleiche gilt für die Masken.

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  • Christian M. sagt:

    Dass es eine Impfstoff gibt könnte vielleicht etwas nützen. Habe da jedoch meine Zweifel wenn man ausserhalb der Narrative sich mit Informationen eindeckt, da gibt es zu viele Fragen nach denn Wirklichen Nützen dieser Impfstoff und doch wird dieser Hochgejubelt wie die Hostie in dem BR Gesundheits Religion. Das gleiche gilt für die Masken.
    Wer will soll sich Impfen, Masken und sich Testen lassen nicht jedoch abzwingen. Die Mehrheit ist doch Gesund und braucht dies alles nicht.

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