06. April 2021
Alles lesen
Beat Gygi

Die Bundesverwaltung schliesst Abkommen um Abkommen. Wird die Schweiz bald zu einer Uno-Zone?

Die Schweiz verstrickt sich immer enger in ein Netz internationaler Regulierungen, ohne dass man zunächst viel davon merkt.

Soeben hat Bundesrat Guy Parmelin ein neues Abkommen der Schweiz über Entwicklungszusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) unterschrieben.

Und er gab bekannt, die Schweiz sei der «Allianz 8.7» beigetreten, einer globalen Plattform zur Bekämpfung von Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Menschenhandel.

Warum ein neues Abkommen?

Antwort des Bundes: Weil es nötig sei, die bisherigen Abmachungen neu auf die Uno-Nachhaltigkeits Ziele, die Agenda 2030 auszurichten.

Es ist beklemmend: Überall taucht diese Uno-Agenda mit ihren 17 komplex definierten Zielen und x Unterzielen auf.

Der Bund durchtränkt seine Gesetze mit Uno-Vorgaben, Schlagwort Nachhaltigkeitsstrategie.

Durch seine «Zusammenarbeit mit Kantonen, Gemeinden und nichtstaatlichen Akteuren» sabotiert er den Föderalismus, stärkt er die NGO und die Umweltbürokratie.

Auch die Privatfirmen erwischt es: Mit «Swiss Sustainability Benchmark» benotet man die Unternehmen, wie Uno-fähig sie sind.

Arbeitet die Verwaltung eigentlich für die Schweiz?

452 2

9 Kommentare zu “Die Bundesverwaltung schliesst Abkommen um Abkommen. Wird die Schweiz bald zu einer Uno-Zone?”

  • Haemmi sagt:

    Nennt man das (aktive) Neutralität?

    10
    0
  • mikueder sagt:

    "Zusammenarbeit mit den NGO fördern" heisst auf Deutsch: Klima-Aktivisten und andere entsprechende Vereine fiananziell durchzutragen um dann medial wieder deren Propaganda-Verlautbarungen dazu zu nutzen dass die Politik doch endlich "mehr" machen solle gegen den "Klimawandel".

    Wann haben wir den BR eigentlich demokratisch damit beauftragt, diese Abkommen abzuschliessen?

    93
    1
  • Peter Rossa sagt:

    der BR tut alles, um der CH einen Sitz im Sicherheitsrat der UNO zu sichern, wo über Kriegseinsätze entschieden wird, damit wieder ein paar Günstling*Inne mit Pöstchen belohnt werden können. Es sei hier mal daran erinnert, dass gemäss Zeugen Jehovas die UNO die letzte Menschen- Weltregierung vor Armageddon sein werde

    127
    6
  • Edmo sagt:

    Die Mafia sitzt nicht mehr in Palermo und Neapel. Sie hat die Uno gekapert und die unzählgen NGO sind für die Drohkulisse in dieser gigantischen Mafia-Organisation zuständig. So wie einst nur die italienischen Behörden, sind inzwischen auch die unsrigen von der Mafia gesteuert. Kommt eine neue Anweisung der Paten, wird diese sofort in einem Abkommen festgeschrieben und die NGO-Krake darf Schutzgeld kassieren, die Einhaltung des Abkommens prüfen und den Paten Bericht erstatten.

    157
    2
  • hape sagt:

    Referendum!!! Wo bleibt die SVP???

    93
    1
    • mikueder sagt:

      Ich weiss nicht, ob man dagegen überhaupt ein Referendum ergreifen kann. Leider ist die SVP auch in vielen Teilen zu einem "zahnlosen" Tiger verkommen. Im besten Fall zieht sie in vielen Bereichen etwas an der Handbremse, aber fundamental Opposition gegen die völlig falschen Tendenzen sähe anders aus. Siehe Covid Gesetz.

      60
      5
  • Meinrad Odermatt sagt:

    NGO's und Zivilgesellschaft sind UNO - Metastasen um die Demokratischen Institutionen der Schweiz zu "übersteuern". Die Weltregierung verlangt die Abtretung der nationalen Souveränität an sie selber. Auch hier haben wir - mit dem UNO Beitritt - einen "Rahmenvertrag" abgeschlossen. Siehe den selbstzerstörerischen Migrationspakt. BR und Verwaltung spielen das Spiel der UNO. Die Schweiz wird zur "Verwaltungszone" der neuen Weltherrscher. Landesverrat wäre die korrekte Bezeichnung!

    274
    2
  • swisskritiker sagt:

    Schon länger nicht mehr Ziel ist EU +UNO +ja keine Schutz für Schweiz. Erhält BR und Politik Geld von Ausland oder von uns ???
    Swisskritiker

    154
    2

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.