29. September 2021
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Thomas Renggli

Straftäter Brian ist eine Gefahr für sein Umfeld. Dennoch unterstützen Stadt und Kanton Zürich seine Helfer mit 70.000 Franken

Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben?

Er wurde wohl von der Pandemie oder von der Obsession zur politischen Überkorrektheit weggeschwemmt.

Anders ist es nicht zu erklären, dass der Seriengewalttäter Brian (früher Carlos) seit neustem auf ein prominentes Unterstützungskomitee aus der Kulturszene zählen kann.

Dieses sieht in Brian nicht den überführten Gewaltverbrechen, der allein zwischen Januar 2017 und Oktober 2018 29 Delikte begangen hat, sondern ein Justizopfer, das unter «Swiss quality torture» – Schweizer Qualitäts-Folter – leidet.

So kann man Brian, der bei seinem schwersten Vergehen mit voller Kraft auf einen Aufseher einschlug, aber alle Therapiemöglichkeiten verweigert, mit dem Kauf von Merchandising-Artikeln unterstützen. Ausserdem verfügt Brian dank der Kulturunterstützung über einen eigenen Instagram-Kanal mit rund 5000 Followern.

Die öffentliche Hand subventioniert das Projekt grosszügig: die Stadt Zürich mit 50.000 Franken, der Kanton mit 20.000 Franken.

Im Vergleich zu den ganzen Kosten sind dies vernachlässigbare Beträge. Die zerstörungssichere Einzelzelle in der Strafanstalt Pöschwies, die eigens für Brain gebaut wurde, belief sich auf 1,85 Mio. Franken – finanziert von den kulanten Steuerzahlern.

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31 Kommentare zu “Straftäter Brian ist eine Gefahr für sein Umfeld. Dennoch unterstützen Stadt und Kanton Zürich seine Helfer mit 70.000 Franken”

  • u. Huber sagt:

    In unseren Psychiatrien dürfen Menschen ohne Weiteres gefoltert werden. Menschen (auch minderjährige Kinder) dürfen tagelang ans Bett gefesselt und in einer Weise behandelt werden, die in keinem Strafvollzug erlaubt wäre.

    Wenn man als Kind tagelang ans Bett gebunden wurde, ist man hinterher ganz sicher kein ausgeglichener Mensch. Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass aus Ohnmachtsgefühlen und nach Missbrauch, Hass und Wut entstehen. Die Straftäter sind hier die Psychiater!

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  • simba63 sagt:

    Warum sind wir so dämlich und zahlen noch Steuern? Dieser Skandal wäre nicht der einzige Grund für einen schon längst fälligen Steuer-Streik!

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  • Heinrich sagt:

    Unsere kant./städt. Woke marxistische/kommunistische Regierung plus Kultur-Schickeria mimmt teil und unterstützt den Grossen Reset. Auch Bundes Bern zieht am gleichen Strick. "Sie wissen nicht was Sie tun" könnte man literarisch altbekannt sagen. Vor dem was damit auf uns zukommt ist zu warnen. Mit Bestimmtheit nicht eine schöne Neue Welt (Ordnung) wo es uns Allen gutgeht und wir nichts vermissen werden !! Aufhebung aller Ordnung & Strukturen für ins Chaos und unweigerlichen Niedergang

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  • waschiwischi sagt:

    Ach, wie sich die Geschichte deppert wiederholt. Österreich 23.Mai 1990: "Der Killer, den die Wiener Schickeria liebte". Sie pressten den 1950 in Judenburg geb. Jack Unterweger quasi frei. Sie waren so verzückt von ihm, dass sie vergessen haben zu denken. 673 Tage nach der Freilassung mordete er weltweit weiter, bis er in den USA verhaftet wurde. Ohne diese "Schickeria" würden 9 Frauen noch leben. Der 43-Jährige hat sich kurz nach dem Richterspruch zu Lebenslang in seiner Zelle erhängt.

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  • Mueller sagt:

    Es gibt doch in Sibirien ein Straflager für schwererziehbare junge Männer; schickt den Vogel dorthin! Das käme unseren Staat viel billiger zu stehen, und nach etlichen Jahren unter uniformierten russischen Erziehern , wird der Typ eventl. sogar noch zu einem etwas anständigeren Menschen!

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  • ursula schmeling sagt:

    Unglaublich. Und was tun Parlamentarier in Zürich und auf Bundesebene, um diesen Wahnsinn zu stoppen? Dieser Artikel ist etwas dürftig und unvollständig.

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  • Beat Furrer sagt:

    Angesichts dieser Kosten für einen Verbrecher stellt sich doch die Frage nach der Einführung der Todesstrafe. Gerade solch eindeutige Fälle sollten eigentlich mit dem Tod bestraft bzw. dem göttlichen Richter zugeführt werden. Das dient der Entlastung der Staatskosten und erhöht auch die abschreckende Wirkung auf Leute, die eine ähnliche Laufbahn wie Brian einschlagen wollen.

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    • Silvio Brandolin sagt:

      Sind Sie eigentlich noch bei Trost? Was ist "eindeutig" an diesem Fall? Wie viele Menschen hat "Carlos" umgebracht? Hier sinkt das Niveau mittlerweile unter dem des übelsten Alki-Stammtisches am Freitag nach Feierabend.

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      • Beat Furrer sagt:

        Wir füttern Leute durch, die der Gesellschaft nur schaden. Wofür?
        Ausserdem: es gibt ein Leben nach dem Tod. Die Linken schaffen so viele Probleme, weil sie die grundlegendsten Dinge nicht glauben (bzw. weil sie materialistisch glauben). Brian hat die Möglichkeit - trotz seinen Sünden - das ewige Leben zu erben. Dafür hat Jesus Christus bezahlt. Die Linken wollen sich immer selber als Gott und Erlöser aufspielen, auf Kosten der andern natürlich. Wie auch das Beispiel Brian zeigt.

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        • M. Rohrbach sagt:

          Wollen Sie ernsthaft das Töten von Menschen damit rechtfertigen, dass damit Geld gespart werden kann und Jesus für unsere Sünden gestorben ist? Sie spüren schon, dass sich das beisst, oder?

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          • Beat Furrer sagt:

            Ich kenne den Fall von Brian zu wenig genau. Das müssten Richter entscheiden. Aber, warum wird die Todesstrafe a priori ausgeschlossen? Der Staat ist die Dienerin Gottes, dass er die Bösen bestrafe. Wenn die Bösen die Gesellschaft mehr kosten als die Guten, wohin kommen wir dann?
            Und die Bibel verbietet das Töten nicht, die Bibel verbietet das gesetzlose Töten, das Morden. Das wäre aber kein Mord, sondern eine rechtlich abgestützte (theologisch und staatsrechtlich) Exekution.

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          • M. Rohrbach sagt:

            @Beat Furrer
            Na dann: Willkommen im Iran, im Gottesstaat, in dem die Steinigungen theologisch abgestützt sind!

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  • inglin sagt:

    “Carlos” ist in vielen Hinsichten viel zu viel vom Staat gehätschelt worden. Das ändert aber nichts daran, dass mehr als 2 Wochen in Einzelhaft ohne soziale Kontakte Folter ist.

    Zugegeben, es ist ein sehr schwieriger und komplizierter Fall; wenn es aber nicht zumutbar ist, dass andere mit ihm eine Zelle teilen müssen, gibt es keinen Grund warum andere Gefangene nicht mit ihm durch ein Panzerglas oder Gitter sollten sprechen dürfen.

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  • Silvio Valentino sagt:

    Diesen Fall kenne ich sehr gut. Wichtige Informationen wurden von den Medien, allen voran der "Blick", bewusst unterschlagen. Ich kann allen nur raten, sich um eine sachliche Informationsgrundlage zu bemühen und nicht in die Propagandafalle zu tappen. Der Beginn des "Fall Carlos" war eine ungerechtfertigte Verhaftung. Dann kam das Fehlverhalten. Nach seiner Verurteilung gab es 3 1/2 Jahre lang kein einziges Problem, Brian hielt sich strikte an alle Auflagen. Eine Erfolgsstory. Dann kam der Film.

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    • Silvio Valentino sagt:

      Der vom ex-Jugendanwalt Gürber veranlasste Film löste die "Blick"-Kampagne aus, an Boshaftigkeit und Verlogenheit der aktuellen Berichterstattung vergleichbar. Brian hatte nichts verbrochen, seine Strafe abgesessen, war auf bestem Weg. Dann wurde der Fall zum "Fall Martin Graf". Der grüne ex-RR liess Brian "zu seinem Schutz" verhaften. Da war's vorbei. Gibt es eine Hölle, wird es dieser Mann schwer haben. https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/fall-carlos-ex-jugendanwalt-gurber-erzahlt-was-dam

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      • olive sagt:

        Link funktioniert nicht

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      • olive sagt:

        @Silvio Valentino: hab den Text gefunden. Ja, da scheint eine Schweinerei grösseren Ausmasses vor sich gegangen zu sein. Allerdings kann man den Worten Gürbers entnehmen, dass Brian schon vorher Schwierigkeiten hatte, ob alles gut gegangen wäre, hätte man ihn in diesem Setting von damals belassen, weiss man nicht.
        Und bestimmt bekam er auch immer wieder Angebote von Psychologen/Psychiatern und anderen Leuten, diese hat er offenbar ausgeschlagen.
        Schwierig, schwierig.

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      • traugi67 sagt:

        Danke Silvio Valentino für die sachliche Aufklärung.
        Wenn ich die Coronaberichterstattung des Blick betrachte und der damalige Bericht die gleiche Qualität hatte, dann ist "Carlos" definitiv das Opfer

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  • Stefan Mueller sagt:

    Praktisch überall wo Kranke/Spinner/Ausraster/Terroristen/Volksverhetzer wüten..sind fremde Gene, und fremde Sitten und Bräuche von Eingeschlichenen/Seconodos-gutausgebildeten Hochqualifizierten im Spiel:
    Ob die Killer in Gefängnissen, die Geuensee-/St.Gallen-/Sion-Terroristen, all die im Nachhinein als geisteskrank erklärten Kriminellen, oder die Einschleicher-Secondo-Volksverhetzer..à la Wermut Molina Fucinelle Badran Arschlan Trede Atici und all die Gewürgsafter-Volksverhetzer!

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  • Andi Blauer sagt:

    Das Lieblings Argument meiner Linken Bekannten ist im Fall:“ Carlios/ Brian hätte der Gesellschaft ohne spez. Setting noch viel mehr gekostet“. Meine Antwort: „Wer weiss das schon, vielleicht wäre er Opfer in einem Konflikt geworden, und gestorben“?

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  • Beri sagt:

    Die sind einfach nur noch krank und haben völlig den Verstand verloren. Wer unterstützt solche Vollpfosten?

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  • Marc Dancer sagt:

    Nun das ist ein weiterer Beweis der weit fortgeschrittenen Verwahrlosung des Rechtsstaates! Und niemand, auch nicht das liberal-konservative Lager tut etwas dagegen. Auch nicht die Buerger , mittlerweile fast 40% mit Migrationhintergrund u. ohne Verstaendnis der direkten Demokratie, Eigenverantwortung od. eines funktionierenden Rechtsstaates. Wie recht hatte doch Ben Vautier 1982 mit: "la suisse n'existe pas." Tragisch aber wahr!!

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    • Silvio Valentino sagt:

      Bleiben wir doch sachlich. Der Sinn des Satzes ist ein anderer. Die Betonung liegt auf dem Artikel "LA (Suisse n'existe pas)", und der Satz steht für die Aussage, dass es nicht EINE uniforme Schweiz gibt, sondern hebt die kulturelle Vielfalt des Landes mit seinen vier Sprachregionen hervor. Das giftige Süppchen, das dann aus politischem Kalkül daraus gekocht wurde, dafür kann Vautier nichts. Aber eben, wie Roger Köppel sagt: Man muss bereit sein, zuerst mal auch dem Andersdenkenden zuzuhören

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  • Gonzo sagt:

    Wieviel hat uns dieser „Held“ denn bisher gekostet?
    Dabei ist das Problem eigentlich nicht dieser Brian sondern unsere
    Bürokratie und unsere Betreungsindustrie.

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  • juege sagt:

    Ist Brian überhaupt ein Mensch?

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  • gschafi sagt:

    Für solche Individuen hätte ich kein Pardon, fast 2 mio ... was man da alles machen könnte damit an unseren Schulen oder anderswo ...

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  • Koeh sagt:

    Tschuldigung, wir haben so viele Verbrecher importiert, unsere Gesetze sind dafür nicht ausgelegt. Man ist gewillt dass die Todesstrafe wieder eingeführt wird, denn nur die würde solchen Triebtätern in die Schranken weisen. Was muss alles noch passieren, weshalb wird tatenlos zugesehen? Geht an die Urnen und wählt fähige und vor allem nicht schweizmüde Politiker! Danke!

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