27. Juli 2021
Beat Gygi

Simonetta Sommarugas gefährlicher Klima-Eifer – die Schweiz muss sich aus dem Pariser Abkommen befreien.

Diesen Sonntag traf sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga in London mit Umweltministern zur Vorbereitung der grossen Uno-Klima-Konferenz COP 26 im November in Glasgow.

Das ist bald, jetzt ist in der Klimapolitik höchste Eile geboten – aber aus einem anderen Grund, als viele denken.

Wenn man jetzt nichts unternimmt, bleibt die Schweiz im Pariser Abkommen gefangen, das der Bundesrat 2017 ratifizierte.

Bald will er der Delegation unter Leitung von Botschafter Franz Perrez das Mandat geben, sich in Glasgow «für griffige Regeln» einzusetzen, die «eine wirksame Umsetzung des Übereinkommens» sicherstellen. Die Schweiz soll also mitziehen.

Aber das Uno-Abkommen ist funktionsunfähig, Ablenkung und Schaden für die Welt.

Zentrales Vertragsziel ist die Beschränkung der Erderwärmung auf möglichst unter 2 Grad. Fertig. Natürlich soll noch jedes Land nach eigenem Gusto seine CO2-Reduktionsziele und anderen Massnahmen nennen, ja versprechen.

Das ist jedoch alles unverbindlich, Zielverfehlung ist egal, sonst wäre das Ganze nie zustande gekommen. «Paris» ist ein Pudding-Vertrag für eine antiautoritär aufgezogene Klima-Show. USA und China tanzen, Entwicklungsländer wollen Transfers. Wer tatsächlich mühsam seine CO2-Emissionen drückt, ist der Dumme, die andern lachen.

Der Bundesrat hat eigenmächtig «Netto null CO2 bis 2050» versprochen. Die Schweizer Bürger wurden nie gefragt. Das kann man nachholen.

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27 Kommentare zu “Simonetta Sommarugas gefährlicher Klima-Eifer – die Schweiz muss sich aus dem Pariser Abkommen befreien.”

  • steinlin sagt:

    Diese unfähige Sommeruga muss weg, sie ist ein waschechte Sozialistin und gehört nicht in unsere Regierung TSCHÜSS !

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    • rudy.mclee sagt:

      Und eine unglaubliche Heuchlerin. Als Konsumentenschützerin hat sie kein gutes Haar an praktisch jeglichem Wirtschaftsunternehmen gelassen und jetzt geht sie mit fast jedem ins Bett. Einzige Bedingung: Windräder-, Sonnenkollektoren-, e-Schrottauto-, Coronamasken-, Coronaimpfungs- Herrsteller und betrügt uns Konsumenten.

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  • VP-Falger sagt:

    Raus aus dem Klimaabkommen und echten Umweltschutz im Einklang mit der Natur und den vorhersehbaren Wetterereignissen betreiben. Dazu gehört gesunder Menschenverstand und Fachkräfte vor Ort, welche die geologischen Gegebenheiten kennen und Gefahren einschätzen können. Dann braucht es keine Politik, welche nur ihre eigenen Suventionstöpfe füllen und sich daran bedienen wollen.

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  • Fede sagt:

    Gut geschrieben Herr Gygi!
    Wenn ich mich noch richtig erinnere, hatten doch soeben letzte Woche, China & Indien die gewünschten CO2-Vorgaben abgelehnt. Also was soll denn die ganze Klima/CO2-Hysterie? Wir „kleinen“ CO2-Sünder verändern das Weltklima nicht..!

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  • Markus Saurer sagt:

    Ausgezeichnet, dass BG dieses Thema jetzt in dieser Weise anspricht. Leider wird sich das Thema nur sehr zögerlich auf die Agenda bringen, weil sehr viele Politiker ihr Gesicht verlieren werden.

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  • eduardkeller sagt:

    Sommaruga in Ghana, Senegal. Klimaschutzkomp. Geld in dunkle Kanäle. Beide bescheidener Demokratie Index. Korruptions Index Nachholbedarf. Xi Jinping vor Sommaruga in Senegal, Ghana. China Milliarden für Infrastruktur, Bergbau. Beide fördern Erdoel usw. Karikatur, Kuhdung zum Kochen zu empfehlen. Versorgung der Bevölkerung schlecht. Biogasanlagen Unsinn. Weniger Holzkohle. Überbevölkerung problematisch, nicht Klima. Ghana mit Weltraum- und Satellitenprogrammen. Senegal hat die höchste Polygamie Rate.

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  • T sagt:

    Solch undemokratisches Treiben hinter dem Rücken der Bevölkerung, darf man nicht tolerieren. Hier wird bewusst die Demokratie ausgehebelt. Bewusst deshalb, weil mit Vorsatz den Menschen Schaden zugefügt wird. Schaden für ein selbstbestimmtes, freiheitliches Leben in Frieden, Prosperität und Wohlstand. Für jene, welche das aufgebaut haben und für die nächsten Generationen. Sie wollen uns in eine dunkle Zeit der Diktatur und Unterdrückung führen. Sommaruga und Ihresgleichen, gehört vor Gericht.

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    • markus.schudel@gmx.ch sagt:

      Leider werden diese Parteien und Politiker auch bei den nächsten Wahlen im 2023 nicht abgestraft, weil
      1. bereits 40'000 Bundesbeamte von Bern und einige hunderttausend Staatsbeamte in den Kantonen besoldet werden.
      2. zig tausende von NGOs, Anwälten, Agenturen fast ausschliesslich von den Staatssubventionen leben.

      Wer stoppt diesen Wahnsinn?

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Es wäre tatsächlich längst überfällig, dass wir Stimmbürger(innen) endlich an der Urne über diesen "Pudding-Vertrag" (Pariser Abkommen) abstimmen könnten! Die rote Umweltministerin, unserers nadelkopfgrossen Ländchen schrebbert sonst in Glasgow unser freiheitliches und stets technisch innovatives Land vollkommen in den Kehrichtsack! Die grössten Dreckschleuderer auf unserem Planeten (China, USA und Russland), würden sich ins Fäustchen lachen!

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  • Angy Scheiwiler sagt:

    Raus aus dem unsinnigen Klimaabkommen!

    Die ganze Klimadebatte ist lügengespickt, was umgekehrt nicht heisst, dass es uns egal sein kann, im Gegenteil.
    Aber diese unsinnige E-Mobilität, die genau genommen zusätzliche AKWs nötig macht, samt Batterieproblematik, gefährlichste Wettermanipulationsexperimente, 5G-Technologie, Pestizide im Teller, endlose Zumüllung unserer Meere mit Plastik etc. - dies zeigt, dass realiter uns das Klima wurst ist, es mithin bloss um Profite geht.

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  • Mueller sagt:

    BR Sommaruga verkommt immer mehr zu einer missionarischen Eifererin ! Ich bitte sie inständig, sich mit einer Pianistenlaufbahn zu begnügen!

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Wir haben am 13. Juni NEIN zum CO2-GESETZ gesagt. Warum darf Sommaruga ungestraft den Volkswillen mit Füssen treten??? Es ist Zeit für ein Impeachment.

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  • jjg sagt:

    Warum “das kann man nachholen”? Nein, das muss man nachholen! Am Stimmvolk und den Kantonen vorbei geht nicht.

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  • Edmo sagt:

    Die Schweiz muss das Pariser Abkommen umgehend kündigen. Der Bundesrat hätte diesen Unsinn niemals ratifizieren dürfen. Dieses Abkommen hat nur vordergründig mit dem Klima zu tun. In Tat und Wahrheit geht es um globale Umverteilung zu Lasten der Industrienationen. Sommaruga, die radikale Klimaretterin und Marxistin, wird alles daran setzen, die Schweiz mit diesem Abkommen in die Armut zu treiben und das Volk maximal zu knechten. Es ist wirklich höchste Eile geboten.

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    • Zappa69 sagt:

      Ganz genau! Es geht ganz einfach um eine Deindustrialisierung! Das Abkommen gehört umgehend gekündigt. Wie auch dem UNO-Migrationspakt auf keinen Fall zugestimmt werden darf!
      Aber wie soll das rechtlich ablaufen?? Wie können wir eine Kündigung des Pariser Abkommens herbeiführen?

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      • Juerg Schneeberger sagt:

        Nein, Zappa 69, ich glaube nicht wo es um reine Deindustralisierung geht, sondern um die im marxistischen Manifest vorgesehene Planwirtschaft. Dazu braucht es Neomarxisten wie Sommaruga, welche die vorherrschende Marktwirtschaft in eine Planwirtschaft umwandeln. Selbstverständlich wird dabei der Privatwirtschaft das Geld entzogen und dem Staat zugeführt. Mit der Abschaffung des Kapitalismus wird eben auch der Privatbesitz in die Sommarugakolchose überführt. Dazu dient speziell der Klimahype.

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  • Realo100 sagt:

    Pianisten sollten nur Werke spielen, die sie auch beherrschen, sonst gibt‘s eine Kakophonie. Das gilt auch für Frau Sommaruga.
    Alle diese Konferenzen sind überflüssig und verschlingen Unmengen an finanziellen Ressourcen. Wenn schon eine 7-tägige Wettervorhersage fehlerbehaftet ist, wie soll dann das Klima 2050 beherrscht werden? Alles Märchen, Lügen und Abzockerei!!!

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    • Martin Niederhauser sagt:

      Wenn schon eine 7 tägige Wettervorhersage fehlerhaft ist,wie soll dann das Klima 2050 beherrscht werden? Klima ist nicht gleicht Wetter,Klima ist nicht gleich Wetter,Klima ist nicht gleich Wetter,Klima ist nicht gleich Wetter…….zum hundertsten Mal :Klima….

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