19. April 2021
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Cora Stephan

Skandal: Heino singt deutsche Lieder! Darf man das heute überhaupt noch? Düsseldorf klärt ab

Warum darf ein «deutscher Liederabend» nicht so genannt werden? So jedenfalls sollte der Auftritt des 82-jährigen Sängers Heino in der Düsseldorfer Tonhalle angekündigt werden. Das aber fand man dort «etwas tümelnd» und fügte vorausschauend hinzu, dass «Städtische Räume (…) kein Ort für Hetze» seien.

Versteht man das richtig, wenn man daraus schliesst, dass ein deutscher Liederabend, weil eben deutsch, ausgrenzt, «in eine ungemütliche Ecke» führt, womöglich die Falschen anspricht und deshalb irgendwie hetzerisch ist? Und wäre nicht auch allein das Wort «Volkslied» schon ungemütlich, weil «volks»-tümelnd?

Nun, man einigte sich, der vernunftbegabte CDU-Oberbürgermeister Stuttgarts schritt ein, Heinos deutscher Liederabend darf jetzt auch so angekündigt werden.

Derweil fragt man sich, ob es solche Einwände auch gegen einen türkischen Liederabend geben würde. Dabei würde es erfahrungsgemäß leidenschaftlich nationalistisch zugehen. Das muss man bei Deutschen nun wirklich nicht befürchten.

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6 Kommentare zu “Skandal: Heino singt deutsche Lieder! Darf man das heute überhaupt noch? Düsseldorf klärt ab”

  • steinlin sagt:

    Typische Hetze der linksgrünen, nur schon das Wort "tümelnd" d.h. die nationale Gesinnung hervorhebend ist eine Frechheit.
    Würden die Türken einen Liederabend planen, würde jeder/e der irgend etwas dagegen sagt, als Rassist gebrandmarkt.

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  • jjg sagt:

    Unsere nationalen Kulturen sollen ausradiert werden zugunsten einer globalen Weltorganisation. Sie nennen das dann demokratischer Sozialismus.

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  • Mueller sagt:

    Grauenhaft, jetzt sind deutsche Lieder schon „Hetze“! Die Correctness - Krankheit eifert der Corona Krankheit nach! Gott steh uns bei!

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  • Albert sagt:

    Thilo Sarrazzin zeigte bereits 2010 auf, wohin es mit Deutschland geht in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab". Zu allem Unglück hat Deutschland im sich Abschaffenwollen auch noch gefährliche Konkurrenz erhalten: von der Schweiz!

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    • Realistin sagt:

      Dazu hat Deutschland seit Jahrzehnten Millionen Deutsche in die Schweiz geschleust.
      Mir hat mal eine deutsche Chefin gesagt, sie sei jetzt eingebürgert und könne endlich abstimmen, damit die Schweiz auf den richtigen Weg komme.
      Der Schweizerische Wille zur Schweiz und die Mentalität der Schweiz sind mit den Eidgenossen am Aussterben.

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      • Albert sagt:

        Ganz genau, Realistin: die in die Schweiz ausgewanderten Deutschen sind vermutlich noch etwas mehr von sich überzeugt, als die zuhause Gebliebenen. Demokratiepolitisch sind die zunehmend internationalistisch denkenden Deutsch Sprechenden aber tatsächlich am Aussterben. Und in der Schweiz findet sich leider schon länger keine Mehrheit mehr, die zur Schweiz und ihrer Mentalität steht.
        Die Mehrheit fragt sich doch: Schweizer Mentalität - was ist das? Muss man das auch tolerieren?

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