30. April 2021
Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

SP-Präsident Cédric Wermuth: Weiss er eigentlich, wie die von ihm verehrte EU funktioniert?

Der SP-Co-Präsident ist ein EU-Turbo. Über das Funktionieren der von ihm verehrten EU scheint er aber wenig Ahnung zu haben. Als man ihn kürzlich fragte, was er vom Vorschlag des früheren FDP-Chefs Philipp Müller halte, das Abkommen zu unterzeichnen, strittige Punkte aber nicht umzusetzen, gab er zur Antwort: «Einen Vertrag unterschreiben und dann sagen, wir setzen ihn aber nicht um? Man muss die Europäische Union ja auch nicht für blöd verkaufen.»

Nun, die Geschichte der EU ist gepflastert mit Verträgen, die von den einzelnen Ländern nicht korrekt umgesetzt wurden. Nehmen wir die Währungsunion: Eigentlich wollte man 1992 nur Mitgliedsländer in die Eurozone aufnehmen, deren Schuldenstand nicht mehr als 60 Prozent, die jährliche Neuverschuldung nicht mehr als 3 Prozent des Bruttoinlandproduktes betrug. Nur Luxemburg erfüllte diese Kriterien, andere Länder bogen ihren Finanzhaushalt mit buchhalterischen Tricks zurecht. Oder die Flüchtlingspolitik: Deutschland, Frankreich und Polen widersetzen sich neuerdings sogar via Verfassungsgerichtshöfe den Direktiven aus Brüssel.

Die Schweiz würde natürlich ganz im Sinne Wermuths die Rechtsanpassungen aus der EU mustergültig umsetzen – egal wie idiotisch sie sind. Genau darum dürfen wir den Rahmenvertrag nie unterschreiben.

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20 Kommentare zu “SP-Präsident Cédric Wermuth: Weiss er eigentlich, wie die von ihm verehrte EU funktioniert?”

  • Janosh sagt:

    Cédric Wermuth ist nicht untergetaucht! Der schlaue Fuchs plant vermutlich einen Anschlag auf die SNB. Wir müssen vorsichtig sein. Schon Anfang 2016 warnte Kurt Schiltknecht in der Weltwoche eindringlich
    "Lasst die Nationalbank in Ruhe!"
    Wehret den Anfängen !

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  • Beri sagt:

    👍🏻😅 Alles klar, kein Problem 😉

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  • Stefan Mueller sagt:

    der Wermut-Schnorrer versuchte sich ja ein paar Tage lang als WEWO-Plauderi,
    und jammerte, mit 160'000 (inklusive 30'00 Spesenfränkli, die er zusammen mit seinen linken/linksextremen "Volksvertretern" für sie/sich selber...höchstpersönlich ...von der Steuer befreite) seine Sippe (wo ja auch noch seine Madame im Staatsumpf abzockt) kaum durchzubringen!
    Also wollte der als weibischer Kandidat den 180'000-SR-Job! Hat auch nicht geklappt ..also dann halt Sozn-Oberschwadronierer für plus 30'000/Jahr!

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  • arabella 777 sagt:

    Für mich ist dieser Schnösel Wermuth auf gut berndeutsch gesagt einfach ein
    Laferi, Punkt.

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  • FrankZMarg sagt:

    Die grösste Stärke Cedric Wermuths ist Karriere machen im öffentlichen Bereich. Jetzt hat er die eigentlich gemacht, schliesslich ist er SP-Präsident. Leider ist er noch ein bisschen jung. Also wird es noch höher gehen müssen, denn er kann das ja nicht bis 65 machen und das einzige, was er kann, ist Karriere. Soll er also UNO-Generalsekretär, EU-Kommissionspräsident oder doch nur Bundesrat werden? Er hat sicher schon schlaflose Nächte deswegen. Wir irgendwie auch.

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  • beatz sagt:

    Geschätzter hape, noch eine Präzisierung möchte ich zu Ehren meiner Klavierlehrerin anbringen :
    die von dir angesprochene Klavierlehrerin ist gar keine, sie hat ihr Studium abgebrochen/beendet, über das Warum kann ich nur vermuten, denn ich weiss dass das Konsi sehr anspruchsvoll ist. Wenn du weisst was ich meine......, darum ist die in Bern einfach nur eine Kkavierspielerin!!

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  • baloiszydeco sagt:

    Schnorri. Ab und Strassenputzer AZUBI, wenn er es überhaupt kann.

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  • hape sagt:

    Wermuth hat studiert. Dann eine Familie gegründet. Dann ist er Berufspolitiker geworden. Was Arbeit und arbeiten heisst - ich glaube das gibt es in seinem Repertoire nicht. Somit hätte er per se nicht im Ansatz die Kompetenzen, um die Post zu leiten. So blöd ist nicht mal die Musiklehrerin, dass sie das nicht weiss. Darum hat sie den Job - auch hier lässt Vetterliwirtschaft grüssen - dem seit Jahren treuen Steigbügelhalter Darbellay zugeschanzt. Wie fähig der für den Job ist - wir werden sehen.

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  • gian sagt:

    Postchef Wermuth, auch das noch? Hatte mich soeben vom Schock Levrat erholt.
    Cédric: Vom Kiffer zum Parteipräsidenten.
    Das Universalgenie, in allen Sätteln gerecht: "Ich bin ein Feminist" und gleichzeitig "der Islam gehört zur Schweiz", stellt sich gegen eine Parteikollegin und Mitbewerberin. Für den Wahlkampf lässt der Antikapitalist gegen teures Geld eine US-Werbeagentur (erfolglos) wirken.
    Jetzt Altneues zum Thema EU. An alle Genossen: Weniger ist mehr, bringt ihn zum Schweigen.

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  • Silvio Valentino sagt:

    Post-Chef? Soweit sind wir noch nicht ganz. Sie verwechseln ihn mit seinem Vorgänger, Christian Levrat.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Die grosse Tragik an den linksextremen Globalisierungs-Ideologen war schon immer ihre Sturheit und Verachtung der freiheitlich aufgebauten Direktdemokratien! Wermuth gehört seit seiner JUSO-Zeit immer noch zu denen, die von einer staatenlosen Einheitswelt träumen! Kein Wunder, dass ihn die marode und geldverschlingende Grossmacht EU nicht im Detail interessiert! Sein ZIel ist und bleibt die Auflösung unserer Direktdemokratie , um dann als Manipuliermasse in die EU einzutreten!

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    • markus9671 sagt:

      Und wenn wir nicht aufpassen schafft der liebe C. Wermuth das noch! Es gibt nicht wenige , die diesen Öko-sozialistischen Ketzern folgen - leider! Ich hoffe immer noch dass am Schluss der Verstand und die Bodenhaftung siegt!

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  • Edmo sagt:

    Cédric Wermuth will also die EU nicht für blöd verkaufen. Das ehrt ihn. Mit dem Schweizer Volk sieht er das weniger eng. Schiesslich gehört er zu jenen, die den Verfassungsartikel bezüglich Masseneinwanderung ums Verrecken nicht umsetzen wollen. Die Mehrheit der Schweizer für dumm verkaufen, das passt zu ihm. Ehren tut es ihn alledings nicht. Oder doch? Wir wissen ja nicht so genau, weshalb Sommaruga ihn zum Post-Chef gemacht hat. Vielleicht eine Ehrenbezeigung?

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