19. Juli 2021
Christoph Mörgeli

Spiess-Hegglins «Netzcourage» soll die bezogenen 50 000 Steuerfranken zurückzahlen. Die Nationalrätinnen Funiciello und Gysin stehen in der Verantwortung

Die selbsternannte Anstandsdame Jolanda Spiess-Hegglin äussert sich zum Zweck ihres Vereins «Netzcourage» wie folgt: «Die Leute sollen verstehen, dass man sich auch online anständig benehmen soll.» Auf die Frage, von wem sie denn eigentlich angefeindet werde, antwortete sie so: «95 Prozent sind Männer – ältere Männer, SVP-Wähler, typische Wutbürger. Fast alle sind vom Land.»

Weiter dozierte Spiess-Hegglin: «Ich habe auch mehrere SVP-Mandatsträger angezeigt, einen Stadtparlamentarier, einen Ex-Stadtparteipräsidenten, ein Vorstandsmitglied. Sogar ein Ex-Richter ist darunter. Es ist krass, aber es fehlt ihnen jeder Anstand.»

Dumm nur, dass sich mittlerweile unsere Medien landesweit mit dem Anstandsniveau von Jolanda Spiess-Hegglin beschäftigen. Umso bedenklicher ist, dass sie ihr Geschäftsmodell der SVP-Bekämpfung dank der Bundesverwaltung versilbern konnte. Das Gleichstellungsbüro im Innendepartement von Alain Berset zahlt ihrem Verein fast 200 000 Franken. 50 000 Franken sind bereits auf dessen Konto geflossen.

Verantwortlich für diesen Geldsegen sind letztlich die Nationalrätinnen Tamara Funiciello (SP) und Greta Gysin (Grüne). Ohne ihre prominente Unterstützung hätte «Netzcourage» unmöglich an die Bundeskasse andocken können.

760 4

31 Kommentare zu “Spiess-Hegglins «Netzcourage» soll die bezogenen 50 000 Steuerfranken zurückzahlen. Die Nationalrätinnen Funiciello und Gysin stehen in der Verantwortung”

  • Hegar sagt:

    Die Schande dieser selbsternannten Anstandsdame wäre eigentlich nur eine lächerliche Randnotiz wert, falls überhaupt. Wenn nicht vom Steuerzahler finanziert. Wenn...
    Und hier liegt die Brisanz am Stoff drin: wir dürfen deren selbstherrliches Verhalten auch noch finanzieren.
    Und uns über deren geistigen Ergüsse ,erfreuen‘. Kakophonie, passend zum Departement von BR A. Berset.

    125
    1
  • minibixi2008 sagt:

    Solche Weiber sind nur auf eines aus, die Männer als Monster darzustellen.
    Und es gelingt ihnen vorzüglich.

    132
    1
  • Fede sagt:

    Je mehr die Medien solche unnützen Newsverbreiter noch laufend mit ihren Zeilen unterstützen und Publicity erteilen, solange können diese davon profitieren. Mein Vorschlag: Spiess-Hegglin, Gysin, Funiciello & Co. , aus den Medien streichen..!

    133
    1
  • R.Roth sagt:

    Überall wo Geld zu kassieren ist, macht Funiciello mit. Sie bettelt ja auch für sich auf ihrer Webseite. Sie bekommt ja nur 130000.- als Nationalrätin die nicht weiss was arbeiten ist.

    226
    1
  • hape sagt:

    Spiess Hegglin hat ja scheinbar ausserehelich mit einem SVPler gepoppt. Und wil das ein Nogo für eine Linke ist und zudem wohl auch ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Ehegspons da ist, weil die Sache aufgeflogen ist, hat sie erst die K.O.-Tropfenstory lanciert und weil sie damit keinen Erfolg hatte, prügelt sie auf die SVP ein.

    Und wird dabei von der 31jährigen Studienabrrecherin Funicello sekundiert.
    Das passt doch ausgezeichnet.

    239
    1
  • Juerg Schneeberger sagt:

    Der Permanentskandal den wir mit dieser linken „Sexskandalzicke“- und linken Hetzerin haben, liegt eigentlich im Handeln von SP-BR Berset begründet, der diese Art von Hetze überhaupt ermöglicht indem er NetzCourage in äusserst fraglicher Weise Steuergelder zur Verfügung stellt und somit solches Gebaren geradezu fördert.
    Für mich stellt sich je länger je mehr die Frage, wie lange wir uns einen solchen BR noch leisten wollen?

    209
    0
  • Peter Eschmann sagt:

    Wenn man sieht, wo die Actricen von Netzcourage politisch verortet sind, handelt es sich bei den Bundeszuwendungen nicht um irgendwelche Beiträge, sondern um die „wohlverdiente“ Maklergebühr = Courtage. Das „t“ haben sie nur weggelassen, danit es nicht grad alle sofort merken. 🤔

    116
    0
  • Benedikt sagt:

    Ich sehe mich als älterer Herr der im Moment sogar SVP wählt. Aber gegenüber dieser Frau spüre ich keine Wut oder das Bedürfnis, sie zu beleidigen. Ich empfinde ihr gegenüber eher Bedauern. Diese Frau führt meiner Meinung nach einen persönlichen Kampf gegenüber der bösen Welt, von der sie sich beleidigt fühlt. Ausgefochten mit Mitstreiterinnen die irgendwie auch einen Knacks haben. Ich beschäftige mich lieber mit intelligenten Menschen, wo gute und auch sachliche Gespräche möglich sind.

    258
    4
    • lionmo sagt:

      Ja Herr Benedikt,aber genau weil man sie links liegen lassen soll , gewinnen diese bedauernswerten Geschöpfe immer mehr Land.Man muss dagegen steuern.

      140
      0
    • Edmo sagt:

      Ihre Diagnose trifft sicher zu. Doch «Netzcourage» ist mehr als nur die bedauernswerte Spiess-Hegglin. Deshalb ist es wichtig, diese Hass-Organisation ans Licht zu zerren und die öffentlichen Zuwendungen umgehend zu stoppen. «Netzcourage» ist eine von tausenden linksextremen, antidemokratischen NGOs. Immer bereit, vom Staat gut zu leben und ihn in seinen Grundfesten zu erschüttern. Und immer bestens von rotgrünen Politikern durchsetzt, die mit diesen Organisationen ihre Machtziele verfolgen.

      190
      0
      • Hegar sagt:

        Sehr guter und wichtiger Kommentar. Hier sähe ich Polit-Arbeit für die SVP und den noch verbliebenen bürgerlichen FDP‘ler.
        Eine Möglichkeit sähe ich darin, den Steuerrabatt sowohl bei den Spenden als auch bei der Steuerfreiheit der NGO‘s per se zu kappen. Das gäbe einen Aufschrei im Land....!

        26
        0
    • Benedikt sagt:

      Oder was ich noch fast eher glaube, dass Organisationen wie diese Netzrouge oder z.B. Greta von den verschrobenen links ideologisch verblendeten Chefredaktoren und Verleger instrumentalisiert werden um ihre Weltansichten in die Menschen zu hämmern. Dagegen getraut sich kein Politiker oder Verwaltung zu opponieren, ansonsten wird er medial zerrissen.

      94
      0
  • Gadsden flag sagt:

    Warum gibt es eigentlich keine öffentlich einsehbaren Listen, welche NGO wieviel Geld vom Bund bekommt? Vielleicht sollte das einem medial und politisch beleuchtet werden.

    294
    1
  • Reutimann Werner sagt:

    Für eine Spiess-Hegglin oder ein Brian Walker "Carlos", die beide seit Jahren hätten ganz aus den Medien entfernt werden sollen, ist das Ziel erreicht, solange immer wieder von ihnen geschrieben wird. Beide sollen nun endlich komplett in der Vergessenheit versenkt werden. Am besten inklusive jene Roten und Grünen, die dieses nichtsnutzige Scheingefüge "Netz Courage" unterstützen.

    234
    4
  • gian sagt:

    "Paradoxe Reaktionen wie Erregtheit, Wut oder Halluzinationen."
    Steht für Risiken und Nebenwirkung für Temesta. Spiess-Hegglin nimmt nicht nur Bachblüten Notfalltropfen.
    Es wird eng:
    Der Bumerang kehrt zur Person zurück, die ihn geworfen hat.
    Die kleine Hetzerin und das Karma: Ich glaube an das Karma, jeder kriegt irgendwann seine gerechte Strafe.
    Die Geister, die sie rief, wird die Zauberlehrtochter nicht los.
    Was immer; ein guter Tag für Flaschenbodenbrillen Toni & C0.

    141
    1
  • Edmo sagt:

    «Netzcourage» ist eine klassische NGO. Eng mit dem Staat verwoben, vom Staat mitfinanziert und politisch sehr extrem. Die Rotgrünen lieben solche Konstrukte und fördern sie weltweit mit Steuergeldern. Die NGO-Mafia ist das Gegenteil von Demokratie. Deshalb wird sie von den Linken so verehrt. Abgesehen davon, verdienen diese Antidemokraten fleissig mit. Funiciello und Gysin sind ja selber Teil von «Netzcourage» und lieben es, wenn ihr Kampf gegen die SVP mit Steuergeldern honoriert wird.

    260
    3
    • Meinrad Odermatt sagt:

      "Eng mit dem Staat verwoben, vom Staat mitfinanziert und politisch sehr extrem." Das ist etwas widersprüchlich. Sie sind nicht mit dem demokratischen Staat, sondern mit den staatssubversiven Elementen, die sich in unseren staatlichen Organen eingenistet haben "eng verwoben". So wäre es richtig ausgedrückt. Richtig ist auch "Die NGO-Mafia ist das Gegenteil von Demokratie". Hinter der NGO-Mafia steht ganz konkret die UNO. Die NGO's bekämpfen die staatliche Souveränität (mit Steuergeldern !!! ).

      103
      1
    • holsderkuckuk sagt:

      Das ganze rote und grüne Gesindel einschliesslich FDP (Für Den Profit) und die Mitte Ex CVP (Catholisch Verlogene Partei) sind Abzocker und narzisstische Selbstdarsteller. Die Anhänger der "Bösen Frau" aus Graubünden sind Ausbunde der Bösartigkeit. Sie und ihr Vater im Geist ebenbürtig, benutzten ihr Amt um sich zu profilieren. Der Vater täuschte die Räte mit dem Vereinatunnel, die Kosten liefen aus dem Ruder, die Tochter hielt es mit der Wahrheit auch nicht besser.

      9
      1
  • Rolf Bolliger sagt:

    Diese selbsternannte "Anstandsdame" Spiess-Hegglin, benützt also die Kritik an dem veröffentlichen Köpfungs-Foto als weitere Hetze gegen ihre verhasste SVP! Mit solchen Aussagen hat die "Gutmenschin" jegliche Glaubwürdigkeit als Retterin von Anstand und Toleranz verspielt! Wenn dieser Geldfluss aus dem Berset-Departement nicht sofort gestoppt wird, müsste eine PUK dieses unglaubliche Verhalten genaustens untersuchen und Sanktionen erlauben!

    225
    1
  • VP-Falger sagt:

    Links-grüner Bundeshausfilz kennt keine Grenzen mehr. Ein eindeutiges Phänomen, seit die Milizpolitik mit sich selbst ermächtigten CHF200'000 Jahres-Diäten zum Schweizer Berufsparlament mutiert ist, ohne dass nur eine Parei oder gar die Presse darüber auch nur einen Buchstaben über diese Verletzung unseres parlamentarischen Milizsystems verloren hätte.

    369
    2
  • Gonzo sagt:

    Man siehe auch in diesem Fall, die Leute welche am lautesten nach Moral schreien haben am wenigsten davon.
    Aber wenn man auf der „richtigen“ Seite steht , ist scheinbar alles erlaubt.

    365
    1
  • Realo100 sagt:

    Einmal mehr fordere ich: Nehmt endlich die mediengeile Spiess-Hegglin vom Netz. Sie hatte noch nie Niveau, oder hat die Leserschaft etwa vergessen, weshalb sie ursprünglich in die Schlagzeilen geriet?

    404
    1

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.