26. Februar 2021
Christoph Mörgeli

SRF-«Arena»: Keller-Messahli bleibt stumm, das Wort hat jetzt Keller-Sutter

Eigentlich hat die SRF-Sendung «Arena» zur Volksabstimmung über ein Verhüllungsverbot schon am 29. Januar stattgefunden. Damals stritten SVP-Nationalrat Walter Wobmann sowie Saida Keller-Messahli von der Befürworterseite gegen die Nationalräte Fabian Molina (SP) und Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP).

Danach kritisierte ausgerechnet Amira Hafner-Al Jabaj, Moderatorin der SRF-Sendung «Sternstunde Religion», ihren eigenen Arbeitgeber. Die «Arena», so meinte sie, hätte Keller-Messahli nicht einladen dürfen. Die SRF-Mitarbeiterin Hafner-Al Jabaj macht sich lauthals stark für ein Nein zum Verhüllungsverbot. Dabei steht in den publizistischen Leitlinien: «SRF-Mitarbeitende stellen sich nicht in den Dienst von öffentlichen Aktionen mit politischen Zielen. Sie vermeiden politische Äusserungen in der Öffentlichkeit.»

Offensichtlich geht am Leutschenbach die Angst vor einem Ja zum Verhüllungsverbot um. Heute, nur gerade eine Woche vor dem Abstimmungstermin, gibt’s eine Zweitauflage der «Arena» zum gleichen Thema. Eine neue Wunderwaffe soll den Ja-Trend brechen, der die Journalisten und das Schweizer Fernsehen in Panik versetzt: Keller-Messahli wird diesmal verstummen müssen. Das Wort hat jetzt Bundesrätin Keller-Sutter.

436 10

24 Kommentare zu “SRF-«Arena»: Keller-Messahli bleibt stumm, das Wort hat jetzt Keller-Sutter”

  • Alfons Kuenzle sagt:

    Die Feministin Alice Schwarzer hat kürzlich in einem Interview mit Peter Hartmeier gesagt, sie wundere sich, dass die Schweizer über eine so selbstverständliche Sache überhaupt diskutierten. Sie weiss natürlich nicht, dass bei dieser Abstimmung wieder das „alle gegen die SVP“ gilt. Da lobe ich Roger Schawinski, der trotz seiner bekannten Anti -SVP-Überzeugung um der Sache Willen für das Verhüllungsverbot eintritt.

    49
    0
  • Mark S. sagt:

    Die Lösung liegt m.E. im Abschalten dieser Kanäle. Man kann es noch Toppen, wenn man das auch Freunden empfiehlt. Das Resultat ist ein gesteigertes Immunsystem 🙂

    56
    1
  • Peter Rossa sagt:

    Das Schweizer Fernsehen ist längst ein Instrument der *Volks-Erziehung". Gemäss der Moderatorin ausgerechnet der «Sternstunde Religion» hätte die Arena die Islam-kritische Frau Keller-Messahli nicht einladen dürfen. Diese wurde dann prompt "vergessen" Auch Glaubensfragen werden vom Staatsfernsehen jetzt also politisch missbraucht für die ideologische Gleichschaltung entgegen dem Auftrag von SRF mit seinen Zwangsgebühren.
    Leben wir eigentlich bereits heute in einer Art CH-Sowjet oder DDR ?

    74
    0
  • wil.vonier sagt:

    ganz einfach
    stimmen Sie JA
    TA 20minuten etc etc sind links und werdens auch bleiben

    84
    2
  • Juerg Schneeberger sagt:

    Teil 1:
    Man kann es nicht genug betonen und alle sollten sich dies bewusst sein. Das komplette Verhüllen, also das Unsichtbarmachen der Frau ist die Flagge des radikalen Islam und der Mullas, also ein Symbol der Mullas die Frauen zu entwürdigen und zu unterdrücken und schlussendlich zum „Nichts“ zu machen!

    187
    0
  • Juerg Schneeberger sagt:

    Teil 2:
    Die Burka ist auch kein religiöses Symbol, sondern ein Symbol der radikal islamischen Terrorwelt. Schlussendlich ist es eine faschistoide Frage ob wir diesen Ausdruck des radikalen Islams in unserer Gesellschaft und Kultur zulassen wollen, denn wir lassen das öffentliche Herumprovozieren mit Hitler Hakenkreuzen auch nicht zu.

    182
    0
    • roebi sagt:

      Feministen sind gegen Verhüllungsverbot das offenbart ihre abstruse Gesinnung deutlich…

      93
      5
      • Rebecca sagt:

        Lieber roebi
        Dieser Kommentar ist doch etwas einsilbig. Wie definieren Sie „Feminist“, und warum wissen Sie, dass jeder, der sich mit feministischem Gedankengut befasst und damit sympathisiert, auch gegen das Verhüllungsverbot ist? Meinen Sie nicht, dass es auch viele FeministInnen gibt, die FÜR das Verhüllungsverbot stimmen werden? Ich kann es Ihnen garantieren.

        23
        7
  • Edmo sagt:

    «SRF-Mitarbeitende stellen sich nicht in den Dienst von öffentlichen Aktionen mit politischen Zielen. Sie vermeiden politische Äusserungen in der Öffentlichkeit.» Niemals würden Mitarbeiter von SRF diesen hehren Grundsatz verletzen. Hafner-Al Jabaj macht nicht Politik. Sie setzt sich nur für Gerechtigkeit ein. Das kann einem doch niemand verbieten. So läuft das eben. Wer die Moral gepachtet hat, ist unangreifbar. Das wissen die SRF-Leute schon längst und fühlen sich damit pudelwohl.

    143
    4
  • Florence sagt:

    Wer schaut denn schon diese Sendung mit dem linkslastigen Moderator?
    Diese Femministinnen sollten begreifen, dass es um die Gefahr des Terrorismus geht und nicht um Frauenrechte.

    181
    2
  • olive sagt:

    Seltsam, wie die modernen Feministinnen die Verhüllung verteidigen.
    Alice Schwarzer:
    "Jede Kritik am politischen Islam und an seinem sichtbarsten Symbol, der Verschleierung der Frauen, gilt in diesen politisch korrekten Kreisen als „Treten nach unten“ und „Rassismus“ beziehungsweise neuerdings auch als „Islamophobie“. (Bemerkenswert, dass für diese Leute „die Muslime“ immer „unten“ sind und sie „oben“.)

    https://www.aliceschwarzer.de/artikel/im-namen-einer-falschen-toleranz-337003

    105
    1
  • steinlin sagt:

    Unsere linksliberalen Staats-Sender sind doch praktisch immer der Meinung der SP bzw. der Asyl- und Ausländerpartei.

    159
    1
  • juege sagt:

    Selber schuld, wer diesen Propagandasender schaut.

    233
    1
  • Rolf Bolliger sagt:

    Die Pseudo Umfragen beim SRF und die nervösen Ablehnungsmanöver im Leutschenbacher Beeinflussungsgremium ist nichts Neues! Immer setzen Polit- und Kultursendegefässe alles daran , eine "nicht links geformte" Volksinitiative der SVP vor der Abstimmung zur Ablehnung zu verhelfen! Dass heute eine ZWEITE ARENA-Abstimmungssendung statt findet, ist ein klarer Beweis zu meiner Feststellung! Dass heute Abend unter keinen Umständen Frau Keller-Messahli nochmals Klartext sprechen darf, ist DDR-Manier!

    299
    1
  • Melanie sagt:

    Die sollen doch reden, was sie wollen. Die Vorlage wird bestimmt angenommen - HOFFENTLICH! Und damit wären dann allen diesen Heuchlern und Wendehälsinnen die Mäuler gestopft.

    235
    4
  • heinzkeller sagt:

    Haben wir nicht schon ein Verhüllungsverbot?

    53
    27
    • Rolf Bolliger sagt:

      Nein, *heinzkeller", nur ganz wenige Kantone haben in der kantonalen Gesetzgebung ein Vermummungsverbot (das praktisch nie angewendet oder durchgestzt wird!). Es ist endlich Zeit, dass solche Verhüllungen (Gesicht oder sogar ganzer Mansch!) gesamtschweizerisch verboten und durchgesetzt werden kann! Wir leben in einem freiheitlichen Land, in dem man sein Gesicht nicht verhüllen sollte (und muss!). Wer dies nicht will ist und bleibt ein falschhumanistischer "Heuchler"!

      97
      1
      • gaero007 sagt:

        Das ist Schweiz ein freiheitliches Land ist lernte ich in der Schule vor 55 Jahren. Heute ist die Schweiz ein mit Bussen und Re pressalien gesteuertes Volk das (fast) alles mit sich machen lässt.
        Der letzte Satz passt seit nunmehr einem Jahr auch kaum, wo sich alle mit Masken verhüllen MÜSSEN. Trotzdem es sicher viele Heuchler gibt, sind es nicht alle.

        7
        0
    • juege sagt:

      Ich würde auch lieber über ein Kopftuchverbot abstimmen.

      25
      3
    • Realistin sagt:

      Genau das frage ich mich auch. Und ich frage mich je länger desto mehr, ob ich überhaupt noch abstimmen soll.
      Denn es ist offensichtlich, dass schon seit Jahren bestehende Gesetze einfach nicht durchgesetzt werden, wenn es gewissen Leuten nicht passt.
      Dasselbe gilt für unsere Verfassung. Allen voran Bundesrat und Parlament foutieren sich darum und machen, was sie wollen. Und "das Volk" schaut nicht nur zu, sondern bejubelt das auch noch.

      89
      1

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.