13. September 2021
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René Hildbrand

Stadt-Land-Graben: Polit-Geograf Michael Hermann durfte in der SRF-Tagesschau Chabis erzählen

Im Tagesschau-Bericht über den SVP-Medienanlass zur Schmarotzer-Politik der links-grünen Städte und den Stadt-Land-Graben erzählte Michael Hermann Stuss.

«So richtig Land gibt es fast nicht mehr», sagte der Politologe. Hermann ist studierter Erdkundler. Ein Geograf, der keine Grenzen kennt.

Der ländliche Raum prägt in weiten Teilen die Landschaft der Schweiz. Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt eine Million Hektar.

Klar, dass die Jacke von Hermann nicht nach Kuhstall riecht. Aber er war offenbar noch nie in den Nebentälern und unter Kirschbäumen im Fricktal. Im Reuss- und Bünztal. Im Muotathal, im Freiamt und im Luzerner Hinterland mit 55 Prozent

landwirtschaftlicher Nutzfläche. Im Toggenburg, in der Westschweiz oder im Tessin mit über 900 Landwirtschaftsbetrieben.

Aber ja, es gibt den Stadt-Land-Graben. Jeder Bergbauer leistet in einer einzigen Saison übrigens mehr für Natur und Umwelt, als die Glättli-Partei es in ihren 38 Jahren geschafft hat.

Urchige Landbewohner und Lifestyle-Linke in Zürich, Winterthur, Basel oder Bern sind so weit auseinander wie der Bischof von Chur und die Religionsführer der Taiban.

Michael Hermann empfehle ich viele Ausflüge in die schönen ländlichen Gebiete und Gemeinden. Aber Vorsicht: Die Menschen dort kennen Orte, wo niemand dich findet.

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31 Kommentare zu “Stadt-Land-Graben: Polit-Geograf Michael Hermann durfte in der SRF-Tagesschau Chabis erzählen”

  • kritisch2020 sagt:

    Es erstaunt mich, wie oft sich Herr Hermann äussern kann und warum nur er. Ist er der einzige Experte auf diesem Gebiet? In einer Demokratie sollte man doch mehrere Ansichten verbreiten. Nur so kann eine wahre Meinungsbildung entstehen. Die spezielle Lage hat viele negative Seiten. Positiv ist, dass ich lernte, welche Medien mir die Augen zu wenig öffnen. Die Mainstream-Medien kriegen durchwegs schlechte Noten. Ich freue mich auf die alternativen, freien Medien.

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  • Peter Rossa sagt:

    was soll`s: "Polit-Geograf" Michael Hermann ist nichts als ein Langweiler. Punkt.

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  • simba63 sagt:

    Das Gemeindemehr ist ein MUSS !!!

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  • minibixi2008 sagt:

    An den vielen Daumen nach unten sieht man wie Hirnwäsche bei der Stadtbevölkerung wirkt.
    Ein total gestörtes Verhältnis zur Natur.
    Ein Kind das in der Stadt aufwächst kann sich überhaupt nicht richtig entwikeln weil ihm die Natur fehlt.
    Das gibt dann eben diese Pseudogrünen die der Landbevölkerung Befehle erteilen möchten obwohl sie nicht einmal eine Ziege von einem Schaf unterscheiden können.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Wow! Woher plötzlich diese vielen Dislikes? Da nun WWDaily immer bekannter wird, werden sich auch zunehmend Linke in diesem Forum breitmachen. Ich habe fluchtartig den Tamedia-Mainstream, wo meine Beiträge grossmehrheitlich zensuriert wurden, verlassen und hier eine Heimat gefunden.Im Gegensatz zu linken Medien, die Andersdenkende zensurieren, wird hier grosszügig alles veröffentlicht. Ein wahres Eldorado für die Linken!

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    • winner16 sagt:

      Dachte ich mir auch, Frau Schmid! Wir sollten das aber positiv sehen, so kommt auch ein besserer Mix zur WW! Auch wir sollten uns bemühen andere, "nicht so beliegte" Meinungen zu hören, um nicht in einem ähnlichen Meinungs-Schützengraben zu landen!

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  • Alpenfurz sagt:

    Ich kann nicht mirreden. Die tägliche Staatspropaganda schaue ich mir schon seit Jahren nicht mehr an. Leider muss ich trotzdem dafür bezahlen.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Wenn ich bei den bisherigen 11 Kommentaren die vielen "Daumen nach unten"-Anklickungen sehe, bin ich doch sehr erstaunt! Offenbar sind es Leser(innen), die sonst kaum Kommentare hier im "Weltwochen-Daily" lesen oder bewerten! Es ist trotzdem ein bewiesenes Faktum: In den linken Städten leben am meisten Migranten, Papierlose und Sozialabhängige! Das diese Realität durch die "linls/grünen" Bewohner (innen) nicht ausgesprochen werden darf und tabu beiben soll, erklärt die vielen Daumen nach unten!

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  • Stefan Mueller sagt:

    Ein 1.Schritt, Bünzli-Wünsche auf dem Weg zum EU-Anschluss erfüllen =
    Halbkantone, zw. Dörfli mit über 150'000 Volksgenossen und Restkantonen!
    Win-Win:
    Für Zürich-Land:
    1.Verwaltungsfilz auf ein Minimum reduzieren, ev. in Horgen/Bauma/Ohringen!
    2. kein Asylantenchaos mehr
    3. keine jährlichen 1000 Mio. an den Linksfilz
    4. in Bern wenigstens nicht negativ, resp: 1.1 bei Nosic-Kriecherei!
    5. Roadpricing-Einnahmen von Getto-verlassenden Stadtbünzli
    6. Bünzli-Kloten-Anreise nur mit Velo/ÖV-Vignette

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  • Fede sagt:

    Es wäre ohnehin mal interessant zu erfahren, warum immer die Firma Sotomo, wo Herrmann arbeitet, bei Umfragen immer involviert ist?
    Gibt es gar keine anderen Umfrage-Institute mehr in der Schweiz?
    Ist Herrmann‘s „Sotomo“ wirklich die ganz alleinig kompetente und unabhängige Stelle für SRF-Umfragen?

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  • Stefan Mueller sagt:

    warum bloss hat man bei jedem einzelnen ÄssÄrrÄff-Experten/Kennern/Spezialisten-Oberschlaumeier, immer das Gefühl
    dass da ein Veganer den Metzgerei-Experte markiert oder gar, dass da ein Sozi über Arbeit schwadroniert!?!?

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  • Christian Weber sagt:

    «So richtig Land gibt es fast nicht mehr» ist nicht ganz falsch. Müsste vielleicht heissen «So richtig Land gibt es immer weniger». Das wahnwitzige Bevölkerungswachstum ist der Treiber des hochgelobten Schweizer "Wirtschaftswunders". Urban und Agglo, mit einigen überlaufenen Naturparks, wird die grüne Schweizer Zukunft sein.

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  • Fritz sagt:

    Die staatliche SRF sollte unabhängige Experten zu Wort kommen lassen und nicht staatlich bezahlte, sofern es diese überhaupt noch gibt.

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  • minibixi2008 sagt:

    Schlimm finde ich dass die meisten dieser unfähigen lügenverbreitenden Pseudowissenschaftler den Stuss den sie rauslassen mit unserem Steuergeld bezahlt werden. Früher als die Menschen noch selber denken konnten hätte man solche Psychopaten in die Klapsmühle gesteckt.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Die Linken stören sich ja schon länger an der Landbevölkerung, indem sie das Ständemehr abschaffen möchten.Die störrischen Landbewohner sollen domestiziert und letzten Endes eine homogene Masse mit den Stadtmenschen bilden. Hermann ist nicht in erster Linie ein Wissenschaftler, sondern ein Linker, der die Tatsachen nach seinen ideologischen Vorstellungen je nach Bedarf zurechtbiegt.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Der war schon dort, im Fricktal, im Reusstal, im Bünztal. Ist auf der Autobahn durchgefahren und hat nichts mitbekommen.

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  • Alain sagt:

    Wenn ich diesen sog. Experten am Radio oder TV höre gibt es nur eine Möglichkeit, abschalten!

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  • VP-Falger sagt:

    Dass ein Grossteil von Wissenschaftler meist unter Anrufung ihrer unantastbaren Wissenschaftlichkeit Lügen und Unwahrheiten verbreiten und Tatsachen vertuschen, durften wir seit dem Coronaregime vielfach erleben. Wir erleben es zur Zeit in zugespitzter Form. Nichts gegen Wissenschaft. Doch ihre Exponenten sollten Wissen und nicht Unwahrheiten schaffen. Wissenschaft ist historisch dazu verdammt Wissen zu schaffen und dieses nicht ideologisch-politisch umzudeuten!

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    • Robert sagt:

      Was die unter Wissenschaft verstehen, ist keine Wissenschaft. Die supergescheiten Herrschaften sind alle davon überzeugt, im Besitz der absoluten Wahrhei zu sein. Da muss nichts mehr überprüft werden, wie es eigentlich die Aufgabe von Wissenschaft wäre, weil man ja schon alles weiss. Aber zu unserem Staatsfernsehen passen die gut!

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      • juege sagt:

        Wie wär's wieder einmal mit der grössten Lüge - der Klima Lüge? Es gibt sie noch, die echten
        Wissenschaftler: https://eike-klima-energie.eu/2021/09/11/wissenschaftlicher-frontalangriff-auf-den-weltklimarat/

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Der SRF-Lieblings-Politexperte Hermann beweist einmal mehr, dass Theorie und Praxis eben immer zwei "Paar verschiedene Schuhe" sind! Es ist ja klar, dass das links/grüne Staatsfernsehen keine reale Feststellung über das heutige ungleiche Verhältnis zwischen Stadt und Land zulässt! Dafür wird die "verda..." SVP jetzt täglich wegen ihrer Feststellung verunglimpft und beschuldigt, sie treibe mit der Graben-Behauptung, die schweizerische Gesellschaft auseinander!

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  • w.kuenzler sagt:

    'Religionsführer der Taiban'? - Wohnen Sie auch in einer Stadt oder in einer Agglomerationsgemeinde wie Herr Chiesa und die anderen SVP-Granden, Herr Hildbrand?

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    • Stefan Mueller sagt:

      Tja Künzler, eine Bananenrepublik, wo einzig in Weltoffen-downtown-urban-Tsüri etwas über 200'000 Künzler, pardon Bünzli hausen, wovon oft 45% gutausgebildete Hochqualifizierte mit fremden Sitten/Bräuchen die Volksgenossen bereichern; von den Landeiern rundum versorgt werden müssen...von Städten zu plaudern?!?
      Und ja, sonst immer mit Hetze/Demokratie-Abwrackung drohend, wo bleibt der Halbkanton-Anfall, resp. EU-Anschluss? Schliesslich, ob Linkschaoten hier oder in der EU den Griechen machen...

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    • holsderkuckuk sagt:

      Nein w.kuenzler, z.B. die Bundespianistin hat mit ihrem Ehemann, der ja auch stets mit Staatsknete gefüttert wird, in der Stadt Bern ein Haus mit 3 Wohnungen für über 3 Millionen gekauft. So logiert die SP Politikerin ganz bescheiden in ihrem Häuschen. Auch der SP Superstar Wyss wohnt ganz bescheiden in einer Millionen Eigentumswohnung. Die SVP Granden leben im allgemeinen nicht wie Sozialisten jahrzehntelang von Steuergeldern, die schaffen Mehrwert.

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