15. September 2021
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Thomas Renggli

Stadtflucht: Die Menschen fliehen aus Basel, Genf und Zürich. Liegt es an Corona? Oder an der rotgrünen Politik?

Die Schweizer Bevölkerung zieht’s aufs Land. Zürich verlor im vergangenen Jahr 5347 Bewohner, Genf 3350, Lausanne 2476 und Basel 1994.

Offensichtlich hat die Pandemie den Wunsch nach frischer Luft, mehr Raum und einem Eigenheim gesteigert.

Dies alles lässt sich abseits der Zentren besser und günstiger finden. Auch die durch die Digitalisierung begünstigte Entkoppelung von Wohn- und Arbeitsort ist wohl ein Grund für die Stadtflucht.

Obwohl es noch keine verbindlichen Studien über das Warum gibt, drängt sich aber auch ein anderer Verdacht auf: Der Individualverkehr hat während der Pandemie an Wert gewonnen. Das eigene Auto wird wieder vermehrt als sichere (und maskenfreie) Zone wahrgenommen.

Doch in der rotgrünen Verkehrspolitik gibt es dafür kein Verständnis: Zuletzt hat Lausanne als erste Metropole nachts auf allen Strassen Tempo 30 diktiert.

In Zürich, wo sich Parkplätze auf mysteriöse Weise in Luft auflösen, würde die Regierung lieber früher als später diese Massnahme ebenfalls beschliessen.

Dies geht sogar gemässigten linken Politikern zu weit. Denn der gesunde Menschenverstand lässt sich mit einer 30er Tafel nicht bremsen.

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23 Kommentare zu “Stadtflucht: Die Menschen fliehen aus Basel, Genf und Zürich. Liegt es an Corona? Oder an der rotgrünen Politik?”

  • Realistin sagt:

    Die sorgen leider bloss dafür, dass nun auch auf dem Land links grün gewählt und gestimmt wird.

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  • Achilles sagt:

    Liebe Forum Leser, bitte bei den nächsten Wahlen die unsäglichen Chaoten, Nutznieser, linkes Pack (auch wenn es der Nachbar ist) abwählen. Damit wir wieder eine gesunde und vernünftige CH bekommen.

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Um Platz für Velowege und Begegnungszonen zu schaffen werden Bäume gefällt und Parkplätze aufgehoben, Städte wollen mehr Afghanische Flüchtlinge.. zwei Beispiele des rot/grünen Wahnsinns. Die Leute verlassen fluchtartig die Städte. Zurück bleiben die Linken und ihre A-Schutzbefohlenen: Arme, Alleinerziehende, Ausländer, Ausgesteuerte, Asylanten, Arbeitslosen, Assozialen... Die Städte vermüllen,verfallen,werden zu kriminellen Hotspots. Und das Land wird schleichend zubetoniert. Traurig aber wahr.

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  • minibixi2008 sagt:

    Ich hoffe doch sehr dass nur nicht linke und nicht grüne aufs Land flüchten sonst kriegen wir Naturmenschen ein Problem.
    Der pseudogrüne Schleim gehört ganz klar in die Stadt.

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  • juege sagt:

    Die ziehen von Zürich nach Uster mit dem Resultat, dass nun auch Uster rot/grün verseucht ist.
    Dschihad der grünen Taliban.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Herrlich!
      Nachdem die Linken und Netten mit der Knete der "Ustermer", mittels 24/7-ÖV, Finanzausgleich-Abzocke, Anit-Auto-Terror etc, sämtliches Leben; Vereiene, Bars, Clubs, Kinos, Läden etc. aus der Agglo abgesogen haben, ziehen die nun wohl auf's Land um gegen Kirchenglocken-Lärm und Miststöcke zu terrorisieren und für Wölfe zu "kämpfen"!

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    • Josef Hofstetter sagt:

      Das Gleiche geschieht auch in der Agglo Luzern wo sich die Linken und Grünen die Gemeindepolitik bestimmen wollen. Mit dem Auto einkaufen in der Stadt wird immer schwieriger und komplizierter, keine Parkplätze und die Preise werden laufend erhöht. Also nicht nur die unsinnigen Corona Massnahmen auch die Linke Politik fördern das Online einkaufen und die Abhängigkeit von China.

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      • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

        Ich kaufe online bei Amazon, teils auch direkt Aliexpress aus China. Ladengeschäfte sind für mich ein no go seit die Corona-Taliban herrschen.

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        • Josef Hofstetter sagt:

          Weshalb bleiben Sie in der Schweiz und gehen nicht direkt nah China. Glauben Sie tatsächlich, dass Chinas bewusst versucht., die westliche Industrie lahm zu legen. China will immer mehr den Markt kontrollieren und die Abhängigkeit von China wird immer grösser. Aber vermutlich werden Sie von China bezahlt und nicht von einem Schweizer Unternehmen

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    • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

      Haben wir im Emmental auch erlebt: Seit 15 Jahren ziehen die Beamten und Bürolisten aus der Stadt Bern weg nach Langnau im Emmental. Mit dem Resultat, dass die Grünen und Linken unrban elitäre Beamtenseelen reihenweise die Ladengschäfte in Langnau kaputt machen mit ihrem Verkehrsregime. Die Mietpreise sind in derselben Zeit um ca. 30% gestiegen.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Die stimmberechtigten Bewohner der Stadt Bern vergessen, dass sie die Handwerker mit diesem Verkehrsregime ebenfalls schikanieren und nicht nur die Besucher und die Berufspendler. Die Handwerker haben keine Zeit, sich um Parkkarten und solches zu kümmern. Sie schlagen die Parkbussen einfach auf die Wegkosten. Hier im Emmental sind die Wegkosten gratis und die ganze Reparatur im Badezimmer kostet weniger als in Bern nur schon die Wegkosten. Diese Zusatzkosten schlagen am Ende auf die Mieten.

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  • Eulenlaender sagt:

    Ziehen diese Leute wirklich aufs Land? Oder einfach nur in die städtische Agglomeration? Das müsste man zuerst nachprüfen, bevor man Schlüsse zu ziehen beginnt. In meiner Wohngemeinde gibt es weder SP noch GP - und das hat sich (glücklicherweise) nicht geändert in den letzten zwei Jahren.

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  • VP-Falger sagt:

    Wer Home Office betreiben kann, sucht eventuell nach steueroptimierter und lebenswirklichkeitsnäherer Wohnumgebung.

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  • Arnold Ganz sagt:

    Es liegt eindeutig an der verfehlten, um nicht zu sagen katastrophalen grünroten Politik in den grösseren Städten unseres Landes, und zwar in jeder Hinsicht. Bestes Beispiel ist der heuchlerische Auftritt des Präsidenten der Partei der Grünen, gestrern, bei „TELE-Züri“!

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Es sind arbeitende, Steuer zahlende und freiheitsliebende Bürger(innen), die aus den links/grünen Städten wegziehen. Die in den sozialen Hängematten liegenden Stadtleute bleiben weiterhin in ihrer "Anonymität" und vergöttern ihre völlig links/grünen Regierungen! Das Fazit daraus: Der Stadt/Land-Graben wird immer tiefer und breiter!

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  • Mueller sagt:

    Es ist zu hoffen, dass mit der Stadtflucht auch das Steuersubstrat der Städte massiv gemindert wird!

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    • Josef Hofstetter sagt:

      Wie heute gelesen, wollen die Städte, dass sich die Kantonbevölkerung an den Kosten in der Städte beteiligen sollen. Also Abbau der Parkplätze, Strassen für den Durchgangsverkehr sperren, Parkhäuser unterirdisch für Velofahrer mit enormen Kosten, welche nicht benützt werden. Was mich nicht mehr überrascht, dass unfähige Politiker und Politikerinnen nicht nur im VBS und bei den Baudirektionen das Sagen haben. Das Gleiche bei der Energie!

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  • Der Michel sagt:

    Richtiger wäre wohl "der gesunde Menschenverstand *einer Minderheit* lässt sich nicht bremsen" - denn die Brüder und Schwestern im Geiste, die solche Ideen fabrizieren, wurden ja gewählt (und vermutlich schon mehrfach); also ist eine Mehrheit wohl einverstanden mit flächendeckendem Schneckentempo, Parkplatzhütchenspielen und ähnlichen Geniestreichen...

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  • Edmo sagt:

    Meine Beobachtung zeigt ein trauriges Bild. Die Städter flüchten wegen der hohen Steuern aufs Land. Doch sie verstehen nicht, dass der rotgrüne Wahnsinn zu dieser hohen Steuerlast in den Städten geführt hat. Kaum auf dem Land angekommen, wollen sie all den rotgrünen Mist der Stadt umgehend am neuen Wohnort auch haben. Den ÖV ausbauen, Parkplätze konsequent abbauen und bewirtschaften, die ganze Gemeinde auf Tempo 30 reduzieren und für viel Geld unsägliche Hindernisse auf allen Strassen bauen.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Aus der Stadt Bern ziehen die Leute regelmässig weg, sobald die Kinder schulpflichtig werden. Das ist seit 20 Jahren so. In den Stadtberner Schulen können dreiviertel der Neuntklässler nicht einen ordentlichen Satz auf Deutsch schreiben und fallen aus der Gewerbeschule, weil sie zu wenig gut rechnen können. Wer seinen Kindern lesen, schreiben rechnen beibringen will, zieht weg. In der Stadt bleiben nur die vermögenden, die ihre Kinder in Privatschulen schicken können und die fürsorgeabhängigen.

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    • T sagt:

      Des Pudels Kern richtig getroffen! In Basel seit über 25 Jahren genau dasselbe. Die grosse Gefahr sitzt allerdings im Bundeshaus und Parlament. Themen wie Migrationspakt, Great Reset, und Klimaterror machen am Ende keinen Unterschied zwischen Stadt und Land. Sollten sich diese Kräfte durchsetzen, enden wir alle in Unfreiheit, Unterdrückung, Kommunismus und Armut.

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