11. Februar 2021
Henryk M. Broder

Trotz Corona ist die Fridays-for-Future-Bewegung nicht zum Stillstand gekommen. Im Gegenteil

Wie Die Welt berichtet, haben sich Vertreter der Bundesregierung im vergangenen Jahr mindestens 22 Mal mit Aktivisten der deutschen Fridays-for-Future-Bewegung getroffen.

Die Sprecherin der Organisation, Maira Kellers, kommentierte die Treffen mit den Worten: «Unsere Regierung geht in den Diskurs. Das ist gut, und das ist wichtig», kritisierte jedoch, dass «der Austausch häufig folgenlos» bleibe. Es werde deswegen «schwierig, das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen».

Der ganze Charme dieser Nachricht entfaltet sich erst, wenn man erfährt, dass Maira Kellers, die Sprecherin der FfF, 15 Jahre alt ist und noch zur Schule geht, so weit es ihre Tätigkeit als Klimaretterin zulässt.

In einer Gesellschaft, die sich zunehmend infantilisiert, ist es kein Wunder, dass Regierungsvertreter mit Kindern darüber beraten, wie das 1,5-Grad-Ziel erreicht werden könnte.

Erstaunlich ist nur, dass sich noch nie jemand in die Hände einer oder eines Fünfzehnjährigen begeben hat, der/die Chirurg spielt und sich auf Herztransplantationen spezialisiert hat.

314 4

2 Kommentare zu “Trotz Corona ist die Fridays-for-Future-Bewegung nicht zum Stillstand gekommen. Im Gegenteil”

  • hape sagt:

    ...ich bin für das Stimm- und Wahlrecht von Kindern ab der Geburt.

    0
    0
  • Edmo sagt:

    Ist es tatsächlich eine Infantilisierung der Gesellschaft? Oder ist es nicht viel mehr eine bösartige Instrumentalisierung der Jungen? Zuerst versetzt man sie gezielt in die totale Klimapanik und dann lässt man sich von den aufgeschreckten Jungen scheinbar vor sich hertreiben. Wenn die klimahysterischen Jungen eines Tages merken, wo sie gelandet sind, wird man ihnen hämisch entgegnen: 'Ihr habt es genau so gewollt. Wir haben euch einfach nur gehorcht.'

    0
    0

Schreiben Sie einen Kommentar

© Copyright 2021 - Weltwoche daily

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche-daily.ch dienen als Diskussionsplattform und sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird. Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels oder wo angebracht an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Persönlichkeitsverletzende und diskriminierende Äusserungen hingegen verstossen gegen unsere Richtlinien. Sie werden ebenso gelöscht wie Kommentare, die eine sexistische, beleidigende oder anstössige Ausdrucksweise verwenden. Beiträge kommerzieller Natur werden nicht freigegeben. Zu verzichten ist grundsätzlich auch auf Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen), wobei die Online-Redaktion mit Augenmass Ausnahmen zulassen kann.

Die Kommentarspalten sind artikelbezogen, die thematische Ausrichtung ist damit vorgegeben. Wir bitten Sie deshalb auf Beiträge zu verzichten, die nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun haben.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Unzulässig sind Wortmeldungen, die

  • Nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommerzieller Natur sind
  • andere Forumsteilnehmer persönlich beleidigen
  • einzelne Personen oder Gruppen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion herabsetzen
  • in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • verächtliche Abänderungen von Namen oder Umschreibungen von Personen enthalten
  • mehr als einen externen Link enthalten
  • einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Online-Redaktion behält sich jedoch vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Es besteht grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.