09. April 2021
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Beat Gygi

Skandal! Um nicht in den Unterricht gehen zu müssen, haben in Basel Mittelschüler mit Corona-Tests geschummelt. Ist das nicht genau das, was der Bund auch macht?

Aus Basel wird berichtet, Mittelschüler hätten mit Falschmeldungen positive Corona-Testergebnisse vorgetäuscht. Die Folge: Quarantäne für die ganze Klasse, verlorene Zeit.

Jetzt herrscht Empörung. Von Urkundenfälschung und Verstoss  gegen das Epidemien-Gesetz ist die Rede.

Böse Kinder! Positive Testergebnisse vortäuschen, die es nicht gibt, um in Lockdown-Genüsse zu kommen. Schämt euch!

Aber was tut eigentlich die Schweizer Regierung seit dem Corona-Ausbruch?

Für sie sind die positiven Testergebnisse, die sogenannten Fallzahlen, die Entscheidungsgrundlage fürs Auslösen von Lockdown-Hektik. und fürs Weitergeben der Alarmstimmung in die Medien. 

Dabei ist unklar, was positive Tests eigentlich bedeuten. Vielleicht Virentrümmer im Rachen, aber noch nicht zwingend Krankheit, Spital noch lange nicht, Todesfälle noch weniger.

Die Regierung will gar nicht wissen, wie es wirklich ist. Das Volk soll es auch nicht wissen.

Sonst könnte man nicht positive Tests einfach so als Alarmsignal und als Rechtfertigung für Lockdowns darstellen.

Die Schüler in Basel haben das begriffen: Testzahlen sind Schummelzahlen. Sie haben sie nun einfach auf ihre Art frisiert.

In Basel soll der Vorfall juristische Konsequenzen haben. Was ist dann aber mit dem Bund?

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6 Kommentare zu “Skandal! Um nicht in den Unterricht gehen zu müssen, haben in Basel Mittelschüler mit Corona-Tests geschummelt. Ist das nicht genau das, was der Bund auch macht?”

  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Wir brauchen dringendst Tests auf Antikörper um die Verbreitung der Immunität in der Bevölkerung dokumentieren zu können. Von der Chinesenseuche genesene können die Krankheit nicht mehr weitergeben. Sie muss man an den neuralgischen Orten einsetzen, insbesondere in den Altersheimen.

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  • sula sagt:

    Sie bringens auf den (springenden) Punkt, Beat Gygi, mit Ihren sogenannten Fallzahlen. Die täglich verbreiteten «Fallzahlen», «Spitaleintritte», «neuen Todesfälle» sind verschleiernd, da jegliche Schnittstelle zu anderen Gesundheits-/Gesellschafts-Ereignissen fehlt. Die Corona-Terminologie ist weltweit praktisch dieselbe, das macht sie verdächtig. Daher befürchte ich die sog. Verschwörung eher bei der «staatlichen» Corona-Kommunikationspolitik als bei den Corona-Kritikern.

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  • Heidi sagt:

    Und wann kommen die Delikte der Regierung vor Gericht? Die Liste ist lang, die Gesetzesbrüche wiegen schwer. Freiheitsberaubung: Altersheimregime, Homeoffice-Pflicht / Nötigung: Massentests / Körperverletzung: De-facto-Impfzwang / Kindsmisshandlung: Maskenzwang, Testzwang, Quarantäneterror in den Schulen / Betrug: zurechtgebogene Statistiken, Irreführung, Täuschung / mehrfacher Verfassungsbruch: Demonstrationsverbote etc. etc.

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  • OliverEschler sagt:

    Genau so ist es. Es werden die Positiven aus Massentests in Schulen, Heimen, Spitälern, Firmen etc. enifach zu den positiven Resultaten aus den Testlabors gepanscht. Aus der so aufgeblähten Postivenrate wird der R-Wert als Folge zu hoch geschätzt. Durch die viel höhere Anzahl Tests steigt auch die Zahl der positiven Resultate, auch wenn die Positivenrate konstant bleibt. Somit verdoppelt sich bei Verdoppelung der Tests auch die Inzidenz, woraus der immerwährende Lockdown folgt.

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  • hape sagt:

    Hier werden nachgerade kleine Funicellos gezüchtet. Im Leben noch nichts geleistet, Klappe aufgerissen, geschummelt.

    Genau das lernen diese Jugendlichen von den linken "Jungpolitikern und - innen".

    Auch wenn ich von der Sache her bei diesen Jugendlichen bin, gehts doch auch um das Prinzip von Ehrlichkeit und Redlichkeit.

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  • winner16 sagt:

    Die Linken bemühen sich nun, den Mittelschülern das Stimmrecht zu erteilen, sie hätten ihre politische Tauglichkeit bewiesen! Ironie off!

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