13. April 2021
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Beat Gygi

Und ewig locken die Subventionen: Das CO2-Gesetz wird die Corona-Knechtschaft weiterführen. Die Wirtschaftsverbände spielen mit

Die «Schweizer Wirtschaft für das CO2-Gesetz» hat sich zu einer Gemeinschaft zusammengetan, Adresse Falkenplatz 11, Bern.

Das ist nicht weit weg vom Bundeshaus, also nah beim grossen Klima-Subventionstopf des CO2-Gesetzes.

Gut 1 Milliarde Franken Subventionen soll aus der Topfkollekte jährlich an jene Firmen gehen, die das machen, was dem Bund genehm ist. Da ist es gut, wenn man schnell beim Topf ist.

Die CO2-Gemeinschaft besteht laut den Angaben aus mehr als 200 Unternehmen und Verbänden, darunter die Grossen wie Economiesuisse und Bankiervereinigung.

Sie reden fast so, als ob sie nach einem Jahr Corona-Regime nicht genug hätten und eine Art Fortsetzung der Kommandowirtschaft suchten: «Die Wirtschaftsvertreter begrüssen den Lenkungsmechanismus» des CO2-Gesetzes.

Immerhin ist es so, dass sie nicht wirklich die «Schweizer Wirtschaft» darstellen.

Nein, in der Schweiz gibt es 590.000 Unternehmen. Nur 0,03 Prozent von ihnen sind also bei der CO2-Gesetzes-Koalition dabei.

Die anderen wollen nicht Lenkungsmechanismus.

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8 Kommentare zu “Und ewig locken die Subventionen: Das CO2-Gesetz wird die Corona-Knechtschaft weiterführen. Die Wirtschaftsverbände spielen mit”

  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    1) In der Corona-Krise redeten Spezialisten für Computersimulationen wie Tanja Stadler, Althaus, Salathé die empirischen Wissenschaftler an die Wand. Entsprechend sinnentleert war ihre Beratung für den Schutz der Risikobevölkerung. Analoges müssen wir uns von den Knuttis und Stockers gefallen lassen.
    2) Faschistoide Lügenpresse vom TX-Verlag manipulieren den öffentlichen Diskurs bei Corona und bei CO2.
    3) Bis Ende Jahr fehlen in der Schweiz 300 Steuermilliarden. Wir haben schlicht kein Geld mehr

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  • herbi99 sagt:

    Das wäre eine super Lösung, die aber von der Linken Mehrheit im Parlament nie gutgeheissen wird. Mit "sau häfeli sau deckeli" werden ihre Lieblingsfirmen subventioniert und sie profitieren auch. Es handelt sich bei der CO2-Abgabe um eine neue Steuer, die vom Mittelstand bezahlt wird und leider nicht um eine Lenkungsabgabe, die zu 100% zurück an den Bürger gehen sollte (z.B. Krankenkassenprämie). Nur eine Ablehnung ist zielführend, auch für die Umwelt!

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  • Wolfgang Pietsch sagt:

    Genauso ist es, die Bürger der ehemaligen Ostländer vesrtehen worum es hier geht, nur die Demokratie-Fanatiker haben es noch nicht durchschaut, wohin die Reise geht. Kommunismus und Planwirtschaft ist wie ein Krebsgeschwür. Und Krebs steht die Menschheit ja auch nur fassungslos und in Todesangst gegenüber. Ich sehe nur ein Erkennungsmal, wer für so ein Gesetz ist. Wie können sie davon profitieren. Noch nie hat ein Unternehmer eine Firma gegründet nur um Arbeitsplätze zu schaffen.

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  • Ingo sagt:

    Erneuerbare rechnen sich nur mit Subventionen. Allerdings erreicht man damit keinen effizienten Klimaschutz. Die Ergebnisse erweisen sich oft als wenig effektiv. Zu Recht hatte der Bundesrat ein solches Gefäss nicht vorgesehen. Ständerat Noser hat dann einen Subventionstopf vorgeschlagen. Er ist mit seinen Start-Ups sowieso immer zuvorderst an der Geldquelle. Wie die Mio zum Fenster rausgeworfen werden, zeigt ein ausnahmsweise krtitischer Windrad-Bericht im SRF https://tinyurl.com/4rms89aa

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  • D. Keller sagt:

    Fortsetzung

    z.B. ÖV Abo, stromsparender Kühlschrank, E-Bike, BEV/PHEV, PV Anlage, Wärmepumpe, WP-Boiler, Isolation Haus usw.

    Somit müssten die heutigen Subventionsprofiteure um die Kunden kämpfen, und könnten sich nicht wie heute einfach am grossen Subventionstopf bedienen, den sie selber über ihre Verbände und ihre politischen Handlanger eingerichtet haben.
    Nicht zuletzt würde die Umwelt viel mehr profitieren: Wettbewerb um Subventionsgelder = tiefere Preise = mehr Umweltnutzen

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  • T sagt:

    Das CO2-Gesetz ist der Anfang vom Ende. Ein Systemwechsel von Marktwirtschaft und Wohlstand, zu sozialistischer Planwirtschaft und Wohlstandsverlust. Die Freiheit des Individuums wird aufgegeben zu Gunsten der Unfreiheit des Einzelnen. Menschen im Osten Europas, aus ehemaligen kommunistischen Ländern, erkennen was da abgeht und machen sich zu Recht Sorgen.

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  • Edmo sagt:

    Je grösser die Subventionstöpfe werden, desto grösser werden auch die Unternehmen, die sich da bedienen wollen. Eine Milliarde für die Subventionierung von wirtschaftlich unhaltbaren Projekten ist einfach zu schön, um das Geld ein paar politisch gut vernetzen Öko-Startups zu überlassen. Die roten und grünen Jungunternehmer bekommen ernsthafte Konkurrenz. Die Grossen wissen auch, wie man teure, nutzlose Zeichen setzen kann. Vielleicht merken noch ein paar Leute, um was es beim CO2-Gesetz geht.

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    • D. Keller sagt:

      Ein liberaler Ansatz, der diesen Subventionsklientelsumpf trocken legen würde.

      1. Alle Subventionen im Umwelt- und Klimabereich streichen
      2. Umwelt- und CO2 Steuern/Abgaben in echte Lenkungsabgaben wandeln, d.h. 100% direkt zurück an den Bürger.
      3. Die Lenkungsabgabe von Fr. x00 wird pro Jahr und Kopf gutgeschrieben. Dieser Betrag kann bei Nichtbedarf über mehrere Jahre kummuliert werden.
      4. Jeder Bürger kann diesen Betrag abrufen, wenn er eine CO2- und umweltfreundliche Anschaffung macht:

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