19. März 2021
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Pierre Heumann

US-Präsident Joe Biden kommt dem Iran schon vor den Atom-Gesprächen entgegen: Er legalisiert eine Terrorgruppe, die von Teheran finanziert wird

Die Houthi-Rebellen im Jemen sind so brutal wie die Terroristen von Al-Kaida oder diejenigen des Islamischen Staates.

Indem Joe Biden die Houthis trotzdem von der Terrorliste gestrichen hat, belohnt er die Miliz, die den Jemen seit Jahren ins Elend treibt, Tausende von Zivilisten umgebracht hat und regelmässig Raketen auf Saudi Arabien abfeuert, einen der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen Osten.

Dass Biden die Houthis nicht mehr als Terroristen einstuft, ermuntert sie jetzt, ihre Attacken auszudehnen. Mehr als das: Weil die Houthis vom Regime in Teheran unterstützt und benutzt werden, um den iranischen Einfluss im Mittleren Osten auszudehnen, kommt Biden auch der Islamischen Republik entgegen.

Sein Vorgänger Trump hatte die Freunde Teherans vor zwei Jahre als Terroristen gebrandmarkt, um im Atomkonflikt den Druck auf den Iran zu erhöhen. Welch bedenkliche Vorleistung jetzt von Biden: Er behandelt die Statthalter des Iran mit Nachsicht, bevor die Atomgespräche offiziell begonnen haben.

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14 Kommentare zu “US-Präsident Joe Biden kommt dem Iran schon vor den Atom-Gesprächen entgegen: Er legalisiert eine Terrorgruppe, die von Teheran finanziert wird”

  • tinaabegg sagt:

    Vom Regen in die Traufe!!! Mehr gibt es wohl nicht zu sagen.

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  • juege sagt:

    Das passt doch alles bestens zum grössten Wahlbetrug aller Zeiten.

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  • andreaswerb sagt:

    Die Wahl und bisherige Amtsführung von Sleepy Joe sind im Grunde Hollywood-Stoff vom Allerfeinsten, besser als jeder “Prinz aus Zamunda“. Zu befürchten ist nur, dass die Geschichte vom senilen Phantom-Präsidenten keine Komödie wird, sondern als Tragödie endet...

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  • Luther sagt:

    Robert Gates, ehemaliger US Verteidigungsminister, zu Biden's Aussenpolitik: "I think he has been wrong on nearly every major foreign policy and national security issue over the past four decades..."

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Innerhalb kürzester Zeit hat Joe Biden es geschafft, den Mittl.O. in ein neues Pulverfass zu verwandeln. Neben anderen destabilisierenden Massnahmen wie: Kriegsschläge, Khashoggi Konflikt neu aufheizen, SA Wirtschaftsbeziehung zerstören, hat er nun auch noch die Huthi-Rebellen, also die verlängerte Speerspitze des terroristisch agierenden und zur Atommacht aufstrebenden Irans legalisiert und damit den Mittl.O. erneut in eine gefährliche Imbalance gebracht. Die Demenz wir zunehmend zur Bedrohung!

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  • Tenor sagt:

    Wer Augen hat, zu sehen, stellt besorgt fest: Die Linke ist weltweit am durchdrehen. Und mit "durchdrehen" meine ich: Niederreissen, kaputtschlagen, auslöschen, zerstören, zersetzen.
    Wer derart brutal durchdreht, gehört in eine Zwangsjacke. Doch die Aerzte und Wärter der Irrenhäuser, welche die entflohenen Insassen unter Kontrolle bringen müssten, beteiligen sich am allgemeinen Irrsinn.
    Will heissen: Die Linken werden in ihrem globalen Amoklauf von den Parteien der Gegenseite unterstützt.

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  • hape sagt:

    Mit Biden haben die Amis definitiv den Teufel mit Beelzebub ausgetrieben...

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  • D. Keller sagt:

    Ein (aussenpolitisch) schwacher US Präsident ist für die Welt nicht gut. Denn so werden (militärisch, wirtschaftlich) aggressive Staaten gestärkt, z.B. China, Iran, Nordkorea usw.

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  • Edmo sagt:

    Joe Biden ist ein dementer alter Mann, eine politische Schaufensterpuppe, aber ganz sicher nicht amtierender Präsident der USA. Wir wissen nicht, wer in den USA wirklich an der Macht ist. Die Politik von Donald Trump rückgängig zu machen, scheint immer noch erste Priorität der jetzigen Machthaber zu sein. Terroristen werden von der Terrorliste gestrichen, bloss weil sie von Trump auf die Liste gesetzt worden waren. Diese Entwicklung ist besorgniserregend.

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