20. April 2021
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Hans Rentsch

Verfehltes Klima-Ziel 2020: Die NZZ verschweigt die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums

Auf NZZ online las man kürzlich: «Laut der Klimakonvention der Uno hätte die Schweiz ihren Treibhausgas-Ausstoss zwischen 1990 und 2020 um 20 Prozent senken sollen. Bis ins Jahr 2019 sind allerdings nur Einsparungen von 14 Prozent gelungen.»

Auch in der NZZ fehlte dazu die wichtigste Zusatzinformation: Zwischen 1990 und 2020 wuchs die Schweizer Bevölkerung um nicht weniger als 30 Prozent, nämlich von 6,67 Mio. auf 8,67 Mio. Unsere politischen Behörden, die damals die Reduktionsverpflichtung bestimmten, hatten die massive Bevölkerungszunahme als Folge der Personenfreizügigkeit sicher nicht in Rechnung gestellt.

Eine Meldung in den Medien hätte auch so lauten können: «Die Schweiz verfehlt das Klimaziel, weil die Behörden das Bevölkerungswachstum nicht voraussahen und deshalb eine unrealistische Reduktionsverpflichtung eingingen. Mit 30 Prozent mehr Leuten geschätzte 15 Prozent weniger CO2-Ausstoss – eine erstaunliche Leistung!»

 

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15 Kommentare zu “Verfehltes Klima-Ziel 2020: Die NZZ verschweigt die Auswirkungen des Bevölkerungswachstums”

  • minibixi2008 sagt:

    Die Überbevölkerung kann niemand stoppen, aber die gewisse Länder-Überbevölkerung schon.
    Ich sage jetzt nicht welches Land, das wäre Rassistisch.

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  • Marcel_Werder sagt:

    In der Schweiz steigt die Bevölkerungszahl ebenfalls rapide an. Bald sind wir bei der Zahl von 9 Millionen Einwohnern. Und einige 'Fachleute' haben schon die 10 Millionen-Grenze im Blick.
    Unser CO2-Ausstoss pro Person sinkt laufend. Aber der Dichtestress nimmt stetig zu. Und wer ist dafür hauptsächlich verantwortlich? Die Wohlstandsvernichter der Grünen Partei sowie der Sozialdemokraten.

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  • D. Keller sagt:

    Ich sag ja schon lange: bzgl. CO2 und Umweltschutz ist die Schweiz vorbildlich!

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    • HAK sagt:

      Dummerweise bringt das in den Herkunftsländern bezogen auf CO2 gar nichts...
      Aber man vergleiche mal die CO2 Kurve mit der Kurve der Weltbevölkerung:
      https://1drv.ms/u/s!Anc2-A2zaQplmIReAmiC4UshV_xv2Q?e=VtgbWP

      Europa nimmt sogar noch ab aber Afrika legt zu . und wie!

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  • Alt-Badener sagt:

    In meiner Schulzeit, es war Anfang der 50er Jahre, wurde thematisiert, dass wir an dem Punkt wären, dass die Weltbevölkerung die 3 Milliardengrenze überschreiten würde. Jetzt, ca. 70 Jahre später, steuern wir auf 9 Milliarden zu. Und nirgendwo ist auch nur ein einziger Politiker zu hören, der diese Explosion der Anzahl der Menschen, also das eigentlich Unheil, zum Thema macht. Jegliche Form von Umwelt- und Klimaschutz wird vom Menschenzuwachs hinweggefegt.

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  • Ferdinand Bohn sagt:

    Wer Hat die Politiker gewählt, die das Bevölkerungswachstum um 30% wollten und dafür "arbeiteten"? Doch nicht die Marsmenschen? Und wenn Ihr Plebiszite macht, dann unbedingt mit dem Zusatz, die Volksentscheidung muss Wort wörtlich von der Regierung und der Exekutive durchgesetzt werden. Ansonsten müssen die Regierungsmitglieder und/oder die Mitglieder der Exekutive zu hohen Gefängnisstrafen und pekuniärer Wiedergutmachung verurteilt werden.

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  • werfur sagt:

    «Klima-Ziele»? ein antiwissenschaftlicher Witz. Wie wär's mit Weltall-Zielen. Für mehr Details:

    http://klima-schwindel.com/Zahlen_zum_Treibhaus_Effekt.pdf

    https://www.eike-klima-energie.eu/?s=Furrer

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  • Edmo sagt:

    CO2- und Klimaziele sind nichts weiter als grober Unfug. Aber die Politik und die Medien können uns damit jeden Tag ein schlechtes Gewissen einreden. Wir erbärmlichen Kreaturen haben die Ziele verfehlt, mit denen unser Planet vor dem Verglühen bewahrt werden könnte. Und schon wissen wir wieder: Politiker, nehmt uns an die Kandarre, zockt uns ab, sprecht Verbote aus, sperrt uns weg und ruiniert die Wirtschaft. Wir sind euch für jede Gemeinheit lebenslang dankbar.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Innert 30 Jahren nahm also die Bevölkerung der Schweiz um 30% (!) zu! (von 6.67Millionen auf 8.67 Millionen!) Trotzdem wir alle wissen, dass dieser enorme Zuwachs praktisch nur die hohe jährliche Nettoeinwandung verursacht hat, lasen und lesen wir weiterhin nie diese Hauptgründe in unseren linken Einheitsmedien! Dass die grünen Klimahysteriker darüber im tiefen Schweigen bleiben, ist gut nachvollziehbar: Man will sich doch nicht mit Realitäten der Umweltbelastung auseinander setzen!?!?

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  • VP-Falger sagt:

    Das ist, bei stagnierender Schweizer Geburtenrate, eine Zuwanderung von 66'667 Personen jährlich. Die Stadt St. Gallen hat heute knapp 75'500 Einwohner. Jährlich Wohnraum und Infrastruktur in der Grösse der Stadt St. Gallen des Jahres 1950 schaffen! Also jedes Jahr eine solche Stadt bauen, mit Wohnungs- und Geschäftsbauten sowie Infrastruktur und Verkehr. Was bewirkt das für einen CO2 Ausstoss? Ist diese, von den rot-grün Sozialisten geradezu geforderte Zuwanderung noch umweltverträglich?

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  • T sagt:

    Hahahaha! Weshalb beklagt man sich darüber, dass bei der CO2-Lüge mit gezinkten Karten gespielt wird? Ist das wirklich eine Überraschung, wenn man bedenkt was dahinter steckt? UNO Agenda 2030, Great Reset, Transformation in eine Ökosozialistische Marktwirtschaft - was nur ein Feigenblatt ist, weil ein Widerspruch. Wir werden bewusst angelogen, weil ansonsten mehr Menschen dies durchschauen würden.

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  • Melanie sagt:

    Das eigentliche Problem, die tatsächliche Ursache der meisten GLOBALEN & schlechten Entwicklungen heisst ÜBERBEVÖLKERUNG (eine exponentiell fortschreitende). Und zwar schon lange. Nur ist das halt ein riesengrosses Tabu. Ebenfalls schon lange. Zu den wenigen, die dieses Problem konstant korrekt und ehrlich ansprechen, gehört ECOPOP. Ich finde es himmeltraurig, dass extrem viele Tierarten gemeinerweise verdrängt werden (ebenfalls exponentiell), während die Milliarden an Menschen ständig wachsen

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    • Realistin sagt:

      Genau. Kommt dazu, dass die Intelligenz auf diesem Planet eine Konstante ist, leider wächst die Bevölkerung.

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    • Silvio Valentino sagt:

      Keine Angst, Melanie. Welches Tabu denn, das sagen doch alle, und in den zuständigen globalen Gremien wird das Thema schon seit Jahrzehnten behandelt. Die Dezimierung der Weltbevölkerung ist längst geplant und die Umsetzung hat begonnen (s. Attali, Gorbatschov, Brzezinski, Kissinger, Gates usw. - Name und "Überbevölkerung" googeln). Dazu das Buch von Gabriele Schuster-Haslinger, "Nutzlose Esser", lesen. Viel Spass. Wer es aber dann immer noch eilig hat, kann ja mit gutem Beispiel vorangehen.

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    • Fritz sagt:

      Richtig. In der Schweiz könnte etwa 1 Million umweltgerecht und autark leben.

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