22. September 2021
René Hildbrand

Von Didi Hallervorden und Bushido über Hape Kerkeling bis Veronica Ferres: Diese deutschen Promis wählen bürgerlich

Es hat Tradition: Viele Prominente scharen sich bei Bundestags-Wahlen um Sozis und Grüne – von Iris Berben bis Roland Kaiser und Nina Hagen. Darum benennen wir die bürgerlichen Promis.

Für CDU und CSU sympathisieren: Schlager-Superstar Andrea Berg, die Schauspielerinnen Veronica Ferres, Sophia Thomalla – und Uschi Glas. Die Münchnerin («Zur Sache, Schätzchen») ist seit Jahrzehnten eine glühende Anhängerin der CSU.

Ex-Profiboxerin Regina Halmich hatte sich vor den letzten Wahlen für die Christdemokraten erwärmt. Sängerin und Schauspielerin Claudia Jung wählt die rechten «Freien Wähler», für die sie sogar dem Bayerischen Landtag angehörte.

Die Männer: Fussball-Manager Oliver Bierhoff findet die CDU gut. Ebenso Heiner Lauterbach, der Schauspieler war schon Kohl-Anhänger. Gefallen an der CDU findet auch der Komiker und Bestsellerautor Hape Kerkeling. Desgleichen TV-Moderator Kai Pflaume. Der ehemalige Profiboxer Vitali Klitschko, der Komiker Mike Krüger und Kult-Star Heino.

Darüber hinaus steht Thomas Gottschalk auf die CDU. Aber auch auf die FDP. Eine schwarz-gelbe Koalition würde dem Entertainer und ehemaligen Messdiener am besten gefallen. Uli Hoeness, der frühere Präsident des FC Bayern München ist, wie Uschi Glas, CSU-Unterstützer. Auch Fritz Wepper mag die Landespartei.

Gefallen an der FDP finden: die Schauspieler Til Schweiger, Sky du Mont und Ralf Möller («Gladiator»). Die Komiker Dieter Hallervorden, Oliver Pocher und Wigald Boning. Sänger Matthias Reim sowie Modedesigner Wolfgang Joop.

Zu den grössten FDP-Unterstützern aus der Wirtschaft gehört der Unternehmer und Investor Frank Thelen, berühmt geworden durch die TV-Show «Die Höhle der Löwen».

Kaum prominente Unterstützung gibt es für die AfD. Einzig Rapper Bushido hatte schon mal mit dieser Partei charmiert.

Zum Schluss ein Clou: Ausgerechnet der Rennfahrer Sebastian Vettel will die Grünen wählen. Der Hesse fuhr bis vor einem Jahr für Ferrari, jetzt für Aston Martin. Seine Bolide verbraucht über 40 Liter Super-Plus auf 100 Kilometer.

Immerhin will Kanzlerkandidatin Baerbock die Benzinpreise massiv erhöhen.

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14 Kommentare zu “Von Didi Hallervorden und Bushido über Hape Kerkeling bis Veronica Ferres: Diese deutschen Promis wählen bürgerlich”

  • Stefan Mueller sagt:

    Also mit Hallervorden-Tyypen zu bluffen?!?
    Der meinte: "Pegida vergisst, ohne jahrhundertelangen Kulturaustausch zw. Islam und Christentum gäbe es das heutige Europa nicht!
    Übrigens, die heiligen 3 Könige kamen aus den Morgenland! Dumm gelaufen-oder?"

    NUR: Mohammed wurde um 570 n.Christus geboren! Da gab es noch keinen Islam, zumal damals Römer im Morgenland regierten, wo Frauem mehr Rechte hatten als heute bei den Islamisten..Tatsächlich dumm gelaufen ..aber typisch für teitsche Alleswisser!

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  • Bischi49 sagt:

    Bei Promis weiss man einfach nie, ob sie ihre Meinung kundtun oder einfach das sagen, wovon sie die grössere Karriereförderung erwarten…… Es lohnt sich, falls es einen interessiert, da genau hinzuschauen.

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  • Ditti1311 sagt:

    Das kann man wie in der DDR vergleichen. Denen es gut ging, wählten SED. Der Rest hat anders gedacht, und hätte anders gewählt. Ich habe mich geweigert, und habe trotzdem überlebt. Am Sonntag wähle ich AfD, denn die anderen Partein kann man nicht wählen. Bin ich jetzt ein Nazi?

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  • Beat Furrer sagt:

    Die einzige bürgerliche Partei Deutschlands ist die AfD. Zumindest die einzige, die im Bundestag sitzt.

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  • Gonzo sagt:

    Wenn ein Promi sich als AfD Anhänger outet ist er gesellschaftlich tot. Andereseits geben sich die Anhänger der ehemaligen Mauerschützenpartei bei den ÖR die Klinke in die Hand.

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  • mikueder sagt:

    Was bitte schön soll an CDU/CSU noch bürgerlich sein? Eine Partei die die Spaltung von der Bevölkerung und eine Zweiklassengesellschaft vorantreibt. Die FDP hat vielleicht noch ein paar Restbestände. Wer bürgerliche Politik will, muss AfD wählen. Die AfD ist das, was die CDU vor 30/40 Jahren mal noch war.

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  • Urszh sagt:

    Danke für die Liste. Sie überrascht allerdings nicht wirklich: Heino, Andrea Berg, Uschi Glas....Jaja so schwarz schwarz blüht die CSU, wenn beim Alpenglühn wir uns wiedersehn.
    Mit Eskens ro-ro-ro-roten Lippen fing es an,
    Die ich nie vergessen kann. Wenn Sonntagsabend um 6 die Sonne untergeht und der Wahlsieger feststeht.

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  • minibixi2008 sagt:

    Deutschland. Bürgerliche Partei welche denn?
    Die einzige Bürgerliche Partei ist verboten.
    Der Rest hat allsamt einen grünroten Schleim in den Hosen.

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  • Freigeist sagt:

    Natürlich wählen Promis mehrheitlich bürgerlich . Würde sich einer als AfD Wähler outen , wären er und seine Familie geliefert und man würde etwaige
    Kontakte zur Naziszene prüfen . So gibt man sich gerne bürgerlich , geimpft und stromlinienförmig .

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  • Freigeist sagt:

    Vettel residiert in der Schweiz , sein Vermögen wird auf 350 Millionen geschätzt . Steinreich und steuerlich bestens beraten ,huldigt man gerne der heiligen Gretel und sammelt , so wie der superreiche Vettel nach dem Rennen medial inszeniert , Müll von den Zuschauerrängen ein . Zynisch , aber die Boulevardpresse feiert solche Spinner als " umweltbewusst und modern".
    Das zeigt den Grat der Volksverdummung .

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  • Edmo sagt:

    Eine schöne Aufzählung. Was an CDU und CSU allerdings noch bürgerlich sein soll, entzieht sich meiner Wahrnehmung. Merkel hat die Schwesterparteien in die linke Ecke gefahren. Söder von der CSU ist ein machtgeiler Wendehals der übelsten Sorte. Dass Vettel die Grünen wählt, erstaunt mich nicht. Er ist in der dekadenten Schicht der Reichen angekommen, die glauben, sich dank grossem Vermögen der Verarmung durch extrem grüne Politik entziehen zu können. Egozentrik in Reinkultur.

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  • Buecherwurm sagt:

    Wen oder was die Promis wirklich wählen ist das eine, wofür die sich bezahlen lassen ist das andere, man muss ja nicht nur für Müllers Milchreis Reklame machen.

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  • crista sagt:

    Das Benzin für Vettels Boliden zahlt sein Arbeitgeber, also ist ihm das wohl egal. Ausserdem lebt er in der Schweiz - wunderbar, also lass doch die Deutschen die Grünen bekommen und er gehört zu den „Guten“…..

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  • Der Michel sagt:

    Es zeigt den desolaten Zustand Deutschlands, dass sich quais kein Promi traut, sich offen zur einzigen verbliebenen konservativen Partei zu bekennen. Nachvollziehbar, wenn man die Konsequenzen kennt, aber dennoch himmeltraurig.

    Vettel kniet ja auch für BLM und trägt Regenbogen. Nun ja - fahrerisch reicht*s (vielleicht auch wegen des Untersatzes) nicht mehr für Schlagzeilen, also meint er halt so in die Presse zu müssen.

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