20. Mai 2021
Christoph Mörgeli

Vorteile für Deutschland und Frankreich: Das teure, nutzlose und ungerechte CO2-Gesetz gefährdet den Zürcher Flughafen

Unzählige Firmen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer spüren die Folgen der Covid-Pandemie intensiv. Zahllose Arbeitsplätze stehen auf der Kippe. Der Schweizer Werkplatz hat die Folgen des Shutdowns noch längst nicht verkraftet. Unsere Lebensqualität hat sich durch Homeoffice und Kurzarbeit nur vermeintlich verbessert. Denn sie hängt letztlich nicht am Abhängen. Sondern am Wohlstand.

Ausgerechnet in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten soll ein CO2-Gesetz installiert werden, das dem Mittelstand schamlos Geld aus der Tasche zieht. Betroffen wären aber auch grosse Unternehmen.

Etwa der Flughafen Zürich als wichtiger Wirtschaftsmotor der Schweiz. Dass die Bürger rechnen können, zeigen die Schlangen der Einkaufstouristen. Die Flugreisenden müssten bei Einführung des CO2-Gesetzes bei Abflügen aus dem französischen Sektor des Flughafens Basel sehr viel weniger bezahlen, als wenn sie von Zürich aus fliegen würden.

Wer von Zürich aus direkt in die USA fliegt, kommt viel teurer, als wer bei der Amerika-Reise den Umweg über Frankfurt wählt. Das CO2-Gesetz verlagert die Wertschöpfung und die Wettbewerbsvorteile Richtung Ausland. Und die Passagiere wählen erst noch längere Flugwege. Womit das CO2-Gesetz dem Klima schadet.

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16 Kommentare zu “Vorteile für Deutschland und Frankreich: Das teure, nutzlose und ungerechte CO2-Gesetz gefährdet den Zürcher Flughafen”

  • verena sagt:

    Um das Klima, gemäss den Grünen und anderen Gutmenschen zu retten, müsste der Mensch abgeschafft werden. Und da das Klima gemäss den Grünen und Gutmenschen in sehr schlechtem Zustand ist, müssten einschneidende Massnahmen gefällt werden. Das heisst, wir müssen viele Menschen abschaffen......hm,,,,
    Tja!!!,,,,,Take good care!

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  • jan schneidler sagt:

    Die Wissenschaft weiss nicht, aber vermutet, dass die Erwärmung hauptsächlich durch menschengemachtes CO2 verursacht ist.
    Einiges spricht dagegen, aber die Politik will auf der sicheren Seite sein. Das Wahrheitsministerium hat gesprochen!
    Der Leiter des UN-Umweltprogramms erklärte 1989, wir hätten nur 3 Jahre Zeit, um den Klimakampf zu gewinnen oder zu verlieren.
    Prinz Charles "berechnete" 2009, dass wir nur noch (genau) 96 Monate Zeit haben...
    2019 gab er bekannt: nur 18 Monate. Und jetzt?

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  • Bassersdorfer sagt:

    Das wirkliche Übel ist, dass CO2 zum "Treibhausgas" wurde und damit jegliche sachliche und faktenbasierte Diskussion verunmöglicht wurde. Deshalb: Grüne und Linke, lasst euch impfen und ab 2025 läuft es wieder "normal". Cheers.

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  • Elba sagt:

    Die EU (Frans Timmermans, SP) will «Kurzstreckenflüge» verbieten. Laut EU-eigener Definition sind das Flüge bis 1'500 Km. Von der Schweiz aus betrachtet, würden also auch beliebte Mittelmeerdestinationen darunter fallen. Timmermans’ Begründung: «Niemand brauche 10 – 12 Kurzstreckenflüge pro Jahr». Ich weiss nicht, wieviel klimabesorgte rot-/grüne Politiker» fliegen, aber in meiner Familie kommt absolut niemand auch nur annähernd auf diese Flughäufigkeit.

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  • UrsD sagt:

    Noch eine weitere Überlegung: Es ist völlig ungerecht und schwachsinnig, dass die Energie für E-Autos nicht auch etwas besteuert wird. In der gegenwärtigen Situation, wo sehr viel elektrische Energie noch in Kohlekraftwerken erzeugt wird (vor allem in DE und von dort importieren wir zeitweise auch immer mehr Strom) sind E-Autos sogar CO2 kontraproduktiv. Ein sparsamer Benziner generiert weniger CO2 (obs dem Klima hilft ist eine andere Frage) als ein E-Auto, wofür der Strom mit Kohle erzeugt wird

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  • markus.schudel@gmx.ch sagt:

    Solange Grün-Rot die Zuwanderung dermassen fördert - allein im Corona-Jahr 2020 kamen netto 60'000 Menschen neu hinzu und täglich strömen über 300'000 Grenzgänger meistens im Auto in die Schweiz. Solange nur schon das grüne Deutschland doppelt so viel CO2 pro Kopf in die Luft bläst wie die Schweiz (von China, Indien, Indonesien etc. ganz zu schweigen).
    Solange man uns dermassen schamlos anlügt.

    Solange klar NEIN zum CO2-Gesetz am 13. Juni. NEIN. NEIN. NEIN.

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  • Fede sagt:

    Mit den Abflügen an Milano-Malpensa für die Tessiner, oder ab Lyon für die Genfer-Einwohner, würden diese teuren CO2-Zölle ebenfalls weitgehend gespart.

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  • UrsD sagt:

    Selbst MeteoSchweiz, das mit fast jeder Langfristprognose die Botschaft vermittelt, dass es dramatisch wärmer wird ("Temp. liegen über der Norm" = Werte aus den kalten 80er Jahren und keine seit 2011!) veröffentlicht Grafiken, die zeigen, dass es vor allem im Winter und dort wo viele Menschen wohnen wärmer geworden ist (wegen der Abwärme durch immer intensiveres Heizen, mehr Warmwasser in die Flüsse, etc.). Wäre das CO2 schuld, wäre die Erwärmung gleichmässig. Dies verfälscht auch die Messungen

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    • gian sagt:

      @ MeteoSchweiz: Langfristig sind wir alle tot, immerhin besser als rot.
      Zur Zeit frieren wir, bekommen jeden Morgen eine Gänsehaut (um den Ausdruck an den Arsch abfrieren zu vermeiden.) Die Bienen bleiben , der Kälte geschuldet, im Homeoffice. Leider, die Bestäubung , nicht Sommarugas CO2 Gesetz, ist für viele Pflanzen ausschlaggebend.

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    • Edmo sagt:

      Es ist noch schlimmer. Viele Messstationen werden ganz bewusst in die Richtung der wärmeren Städte verschoben. Messstationen weitab von Siedlungen werden abgeschaltet. So wird die gemessene Erwärmung natürlich noch stärker. Die gemessenen Daten sind auf der Zeitachse nicht vergleichbar. Trotzdem wird munter verglichen. Das nennt sich dann hochtrabend Klimawissenschaft. Teure Aufbereitung von willentlich erzeugten Fake News wäre der richtige Begriff.

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      • UrsD sagt:

        Ja, Edmo, der Verdacht erhärtet sich immer mehr, dass die Klimatologen in ihrem Fanatismus und aus Eigeninteressen (sich wichtig machen, vom Steuerzahler finanzierte Jobs generieren, immer mehr Pleasure Trips zu Kongressen = Wasser predigen und Wein trinken) Messungen bewusst manipulieren. Vielleicht würde es bei den Klimadaten auch analog zu den Finanzzahlen einer Firma, eine unabhängige Revisionsfirma brauchen, welche überprüft, wie korrekt und konsistent Messwerte / -stationen sind.

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  • VP-Falger sagt:

    Weshalb verlangen diese Gesundbeter nicht, dass der schwarze Asphalt durch einen weissen erstzt werden sollte. Das würde wenigstens soweit Sinn machen, als dass jeder 4. Klässler schon versteht, dass weisse Farbe weniger Wärme absorbiert, als es schwarze Farbe tut. Doch diese Gesundbeter wählen KLIMA, welches vom Universum und sicher nicht vom Menschen gesteuert werden kann. Also Klima, das keiner richtig versteht. Stimmige 5-Tages Wettervorhersage ist für die Wetterfachleute schon problematisch

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  • Paul Streuli sagt:

    Die Schweiz gehört jetzt schon zum teuersten Land der Welt, aber wir können ja noch einen
    draufsetzen.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Also ich ertrage die paar Staatsknechte auf Steuerzahlers Kosten im Flieger,
      bezahle auch gerne etwas mehr,
      wenn dafür des quengelnden grünrot-dämliche Fussvolk in "riechenden" Lumpen nicht mehr mitfliegt!

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