02. Februar 2021
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Alex Baur

Was Twitter kann, schaffen Schweizer Medien auch: Kritik an der offiziellen Corona-Politik wird systematisch zensiert

Die Freunde der Verfassung sorgten Anfang Jahr zweimal für Furore, als sie in Rekordzeit die Unterschriften gegen das Corona-Gesetz und gegen das Polizei-Gesetz zusammenbrachten.

Weil die meisten Medien die Verfassungsfreunde entweder ignorieren oder verspotten, wollte die Untergruppe Aktionsbündnis Aargau-Zürich mit einem Inserat unter dem Titel «Mensch sein! – Gesicht zeigen!» in diversen Lokal- und Regionalblättern auf sich aufmerksam machen.

Doch die Monopolisten CH-Media (Aargauer Zeitung etc.) und Zürcher Oberland Medien AG lehnten das Inserat ab, mit dem die Verfassungsfreunde ein sofortiges Ende von Maskenzwang, PCR-Massentests und Betriebsschliessungen fordern. Beide Verlagshäuser schrieben zur Begründung, dass sie sich hinter die Corona-Politik des Bundesrates stellten.

Private Verlage haben natürlich das Recht, jedes Inserat abzulehnen, mit oder ohne Begründung. Aber die Allgemeinheit hat auch das Recht zu erfahren: Die Schweiz hat keine Staatsmedien und sie braucht auch keine – die grossen Medienhäuser stellen sich dem Staat freiwillig als Sprachrohr und Zensor zur Verfügung. Im Gegenzug werden sie mit ein paar Corona-Millionen abgefunden.

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5 Kommentare zu “Was Twitter kann, schaffen Schweizer Medien auch: Kritik an der offiziellen Corona-Politik wird systematisch zensiert”

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