10. November 2021
Marcel Odermatt

Männer schlagen in Beziehungen zu, weil sie arm sind, behauptet eine neue Studie. Kulturelle Gründe werden ausgeklammert. Warum?

Die Dachorganisation der Frauenhäuser Schweiz und Liechtenstein konnte gestern jubeln. Eine von ihr in Auftrag gegebenen Studie ergab genau das Resultat, dass sie gewünscht hatte: 41 Prozent der Frauen erleben in einer Paarbeziehung Gewalt. Wer wenig verdient, schlägt mehr drein, als wer viel verdient. Es sind also vor allem soziale Gründe, die verantwortlich sind, dass Männer auf ihre Frauen losgehen und nicht kulturelle, so das Resumeé.

Das passt perfekt ins Narrativ dieser Verbände. Kein Wunder formulieren sie bereits neue Forderungen nach Präventionsprogrammen, von denen sie dann selbstverständlich auch wieder profitieren.

Das Problem ist nur: Ob die Aussage der Studie stimmt, ist gar nicht klar. Die Verfasser der Untersucher haben es nämlich – aus welchen Gründen immer – unterlassen, explizit herauszufinden, welche Nationalität oder Migrations-Hintergrund die Menschen haben, die in einer Beziehung gewalttätig werden. Eine verpasste Chance.

Gleichzeitig zeigt, dass diese Kreise um jeden Preis eine Ausländer-Debatte beim Thema Gewalt verhindern wollen. Was auch viel über sie und wie sich die aktuelle Situation tatsächlich darstellt, aussagt.

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31 Kommentare zu “Männer schlagen in Beziehungen zu, weil sie arm sind, behauptet eine neue Studie. Kulturelle Gründe werden ausgeklammert. Warum?”

  • einzige Wahrheit sagt:

    Marcel Odermatt hat wohl die Studie nicht gelesen, sondern spekuliert, dass sie sonst auch niemand gelesen hat.
    Seine Kommentare sind nun wirklich nichts als elende Hetzerei!

    Was er aber nicht sagt und wohl wegen fehlender Kompetenz gar nicht drauf gekommen ist:
    In dieser Umfrage sind kaum Frauen der Scharia-Fraktion zu Wort gekommen, denn diese würden sich eher die Zunge abbeissen, als etwas über Gewalt in der Beziehung zu erzählen.

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  • einzige Wahrheit sagt:

    Verdienst hängt halt auch sehr stark von Nationalität und/oder Migrations-Hintergrund ab.
    Man kann das also leicht aus der Studie herauslesen.

    Man kann alle Studien bis zum Geht nicht mehr erweitern, Tatsache ist, dass genau in diesen Kreisen (Nationalität und/oder Migrations-Hintergrund ) auch die Impflust sehr gedämpft vorhanden ist.
    Es ergeben sich mindestens hier Parallelen zu Verschwörern und SVP-Parteigängern ....
    Worauf sich der Kreis der Schäfchen wieder schiesst.

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    • Beat Furrer sagt:

      @einzige Wahrheit: was für ein Benutzername du hast! Willst du alles relativieren? Du bist ein SVP-Feind, damit ein Rechtfertiger der Sozialisten und Grünen, nicht wahr? Die Verschwörer beim Impfen sind nicht die als "Verschwörungstheoretiker" verfemten Impfkritiker, sondern die Hochfinanz, die Impfindustrie und wie immer - die politischen Gehilfen dieser VERSCHWÖRER - die Linken und Sozialisten, Grünen und "scheinbaren" Gutmenschen. Dazu gehörst - wie man leicht erkennen kann - auch du!

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    • traugi67 sagt:

      https://youtu.be/4cvJRMxjKqI

      Vielleicht schauen Sie sich das mal an.
      Evtl. sind die Covidioten doch nicht so covidiotisch.

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  • Peter Rossa sagt:

    also ist die Lösung dieses Problems ganz einfach: alle finanzschwachen Männer erhalten vom grossen Bruder Staat eine ansehnliche Rente, dann hört die Schlägerei auf und die nötigen finanziellen Mittel werden mit einer neuen Sonder-Steuer auf Viagra beschafft.

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  • steinlin sagt:

    Sotomo bringt Statistiken wie gewünscht und bezahlt. Da wird verbreitet, dass bei häuslicher Gewalt, der Pass keine Rolle spiele ? Die Frage ist, was genau ist häusliche Gewalt ?
    Während einer Auseinandersetzung laut reden ist keine häusliche Gewalt, nicht so bei Sotomo.
    Dort findet die sogenannte psychische Gewalt, sehr viel Platz. Keine Frage, es gibt sie, die psychische Gewalt, aber nicht jeder Streit ist psychische Gewalt. Diese Studie soll beweisen, dass es keine Unterschiede gibt.

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  • minibixi2008 sagt:

    Wie mehr ein Mann verdient desto weniger wird seine Liebste geschlagen.
    Ich dachte immer das hängt mit der Kultur des Mannes zusammen und oft mit seinem Alkoholkonsum.

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  • Urszh sagt:

    Für einmal bin ich völlig einverstanden mit einem WeWo-Kommentar. Kommt selten vor.

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  • Andreas M sagt:

    1) Umfragen von Sotomo, dem Statistik-Hauslieferant von SRF, sind nicht zu trauen, die liefern was gewünscht wird.
    2) Nachrichten Radio SRF: ".. es seien etwa gleich viele CH-Frauen wie Ausländerfrauen betroffen". Rechne: von 100 Frauen sind ca 30 Ausländerinnen, von 100 Frauen haben 42 Gewalt erlebt, davon sind 21 CH und 21 Ausländerinnen -> 70% der Ausländerfrauen haben Gewalt erlebt !!
    Wie sieht es erst bei den Tätern aus? "Besitzansprüche und ein traditionelles Frauenbild.." ohne %-Angabe.

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    • johann6a sagt:

      Ihr Punkt 2) ist genau das Problem unseres Staatsradios: Es wird aus den Zahlen manipulierend das herausgelesen, was die politische Botschaft gegen die *Abschotter" und "Ausländerfeinde" sein soll. Statt einfach nichts zu melden, wenn es den SRFlern nicht passt, verbreiten sie sogar verzerrende Informationen, um die Leute entsprechend zu beeinflussen. Der Skandal ist, dass all diese subtilen Verletzungen der Objektivität der Information unterhalb des Radars beschwerdefähiger Kriterien verlaufen.

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      • Andreas M sagt:

        Das tönt nach Juristin. Wollen sie sagen, die SRF-Nachrichtensprecherin hat Aussagen gemacht im sinne der politischen Ausrichtung des Senders, die aufgrund der Studie gar nicht gemacht werden können (Fake News)... ein Fall für den Ombudsmann/frau! Ist das die gleiche Person, die es nicht für nötig befunden hat, dass SRF über Berset's Seitensprung-Skandal informieren soll-muss? Ja dann gute Nacht Meinungsfreiheit - neutrale-sachliche-faktenorientierte Staatsmedien.

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    • einzige Wahrheit sagt:

      gleiches Verhältnis gilt auch für die Belegung in Gefängnissen und Spitälern.

      Bei der Impfwiligkeit hingegen stimmen die Verhältnisse zwischen Balkanesen und SVP-lern gut überein. Wenigstens dies! Vielleicht liegt es an der Kultur, sicher aber am niedrigen EInkommen, was ja in anderen Studien belegt wurde.

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  • Edmo sagt:

    Ein Zusammenhang von kultureller Herkunft und Gewalt wurde explizit verneint. Bei der Vorstellung der Studie in der Tagesschau von SRF wurde dieser Punkt klargestellt. Herkunft und Ethnie spielen keine Rolle. So läuft das heutzutage immer. Die Studien liefern das gewünschte Resultat. Die Medien drehen uns die Fake News als wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse an und wir sollen den unsäglichen Mist glauben. Selbstverständlich sollen zusätzliche Steuergelder zu den Auftraggebern fliessen.

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  • ClaudiaCC sagt:

    Warum die Herkunft, Nationalität und "Kultur" der meisten Frauen-Schläger kein Thema sein darf ? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, weil die Wahrheit, dass nämlich die Frauenschutz-Häuser voll sind von den Opfern der Bedroher, Schläger und Messermänner meist aus dem ISlamischen Kulturkreis, nicht sichtbar werden soll.
    Wenn die Herkunft der meisten Gewalttäter deutlich würde, würde es nämlich schwieriger, weiter die herrschende Multi-Kulti-Masseneinwanderungs-Agenda durchzuziehen.

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    • einzige Wahrheit sagt:

      wenn die Studie einen kulturellen Grund verneint, kann man annehmen, dass das auch stimmt, denn Schläger haben keine Kultur. Egal, welcher Nationalität die sind.

      Die Nationalität soll was anderes sein ...

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  • Bischi49 sagt:

    Ich glaube auch nur jenen Statistiken, die ich selbst gefälscht habe. Mit der Methode dieser Dachorganisation kann ich übrigens locker beweisen, dass die Babys vom Storch kommen.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Ein Paradebeispiel mehr, wie die eigentliche Mehrheit dieser fürchterlichen Gewaltaktionen gegen Frauen weiterhin tunlichst tabuisiert wird! Spricht man unter 4 Augen mit einem Polizeibeamten, der immer wieder wegen solchen Gewaltszenen ausrücken muss, erfährt man schnell, dass es zu 90% eben Männer aus fremden Kulturen und Religionen sind, die Frauen wie Vieh behandeln! Solange diese Ausblendung der Fakten weiter betrieben wird, kann und muss das Problem in der Migrationspolitik gelöst werden

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  • VP-Falger sagt:

    Kriminalmigration ist ein Tabuwort in der politischen ideologisch offenbar mit Lachgas injizierten Wohlfühlrblase mit diktatorischen Unterdrückungsphantasien. Frauen schlagen übrigens auch Männer... Schon mal eine Ohrfeige bekommen, weil Sie als Mann einer Frau ein falsch verstandenes Kompliment machten? Ja, Frauen haben die alttestamentarische Fähigkeit, als Schlange aufzutreten und Männer gegeneinander aufzuhetzen. Oh Gott, wie scheuklappenhaft wandeln viele Leute durch ihr Gutmenschen-Leben

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    • buelope sagt:

      Heute werden Studien um der Studien Willen gemacht. Schliesslich müssen die vielen neuen Bundesbeamten, die seit der Pandemie in dieses Heer aufgenommen wurden, beschäftigt werden. Studie, Studie über alles für das Schweizer Vaterland. Die zu deuten und zu lesen raubt dem Braven den Verstand.

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    • einzige Wahrheit sagt:

      sollen wir Sie nun ob dem angeblich falsch verstandenen Kompliment noch bemitleiden?

      Und erinnern Sie sich doch auch der derzeit vielgepriesenen Grundrechte, dass Sie (noch) nicht gezwungen sind, Frauen in irgendeiner Weise näher zu treten.

      Nicht nur Frauen haben die Gabe, Männer gegeneinander aufzuhetzen. Männer haben aber zusätzlich noch die Gabe, als angeblich starkes Geschlecht sowenig Selbstvertrauen zu haben, gleich dreinschlagen zu müssen ... liegt an Kultur und auch Bildung ....

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  • Thomas Schnyder sagt:

    .. genau diese Berichterstattung kotzt mich an. Es darf nicht sein was nicht sein darf …
    Wir westlich erzogenen Männer die nie die Hand gegen Frauen erheben würden, müssen hier dagegen halten, damit das Verhalten vieler Neandertaler Migranten nicht auf uns projiziert wird.

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  • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

    Warum wohl? Wenn wir Kuhschweizer auf die Idee kämen, wir hätten ein Ausländerproblem und dieses mit Hilfe der Ausländergesetze lösen wollten, dann hätte die Clientèle der Sozialarbeiterpartei der Schweiz (SP) kein Brot mehr. Es geht darum, die 100Kilo-Franken Jobs der Sozialarbeiterindustrie zu rechtfertigen.

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    • einzige Wahrheit sagt:

      Fact ist halt, dass diese Ausländer genau von jenen Kreisen (KMU der SVP) angestellt wird, die sie dann ablehnen. Dank der Personenfreizügigkeit, die Blocher den Kuhschweizern aufgeschwatzt hat (wir sollten es wagen....).

      Es wäre übrigens interessant zu wissen, ob nun diese Sozialarbeiter wirklich der SP angehörig sind. Machen Sie eine Studie!

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      • Juerg Brechbuehl Diplombiologe sagt:

        Die Zeiten, da die Ausländer zum Arbeiten in die Schweiz kamen sind seit mind. 20 Jahren vorbei. Zweidrittel aller Einwanderer kommen unter allen möglichen anderen Titeln in die Schweiz. Das sind offizielle Zahlen.
        Die Studie, die Si ehaben wollen wurde vor ein paar Jahren von den damaligen Nationalräten Sommaruga und Hans Rudolf Strahm und noch einem dritten durchgeführ.t Resultat war, dass 80% der SP-Wähler mittlere Kader, Beamte und Lehrer sind. Dazu gehören die Sozialfuzzis als Beamte dazu.

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    • Beat Furrer sagt:

      Richtig analysiert. Es ist ein Skandal, was uns alles als wissenschaftlich verkauft wird. Wissenschaftlich wäre die Offenlegung und Analyse der Gegebenheiten. Dass die Nationalität, Religion und Einstellung der Beteiligten nicht angeschaut wurde, macht die Studie wertlos.
      Der Auftraggeber beweist damit, dass es ihm nicht um die Wahrheit und damit nicht um Rechtsstaatlichkeit, Verhältnismässigkeit und Besserung geht, sondern um Manipulation der Bevölkerung. Verachtenswertes Verhalten!

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