23. August 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Wer Kopfweh hat oder Durchfall rennt ins Spital. Ist das eine Folge der dauernden Corona-Panik-Mache?

Übers Wochenende waren die Zeitungen wieder voll von Geschichten über Spitäler, die wegen Corona-Patienten zu kollabieren drohen. Was soll eigentlich dieser ständige Alarmismus?

Das Kantonsspital Luzern zum Beispiel: Es verkündete vor Tagen, man müsse nicht dringende Operation verschieben, weil man eine Überlastung befürchtet. Da denkt doch jeder sofort, Luzern sei mit unzähligen Corona-Patienten konfrontiert. Tatsächlich sind es 33.

Das Kantonsspital Luzern rühmt sich auf seiner Website als medizinischen Zentrum für die gesamte Zentralschweiz und gerät wegen knapp drei Dutzend Corona-Kranken ins Schleudern.

Sind nicht eher die Finanzen das Problem? Die Corona-Patienten verursachen höhere Kosten, die zum Teil nicht abgedeckt sind. Nebst dem wollen die Krankenhäuser Geld für entgangene Operationen. Hierzu läuft ein Seilziehen zwischen Bund und Kantonen. Nun wird halt die Situation ausgenützt, um öffentlich Druck zu machen.

Und dazu gehört auch, dass man den Gang der Dinge überzeichnet darstellt. Das könnte sich aber rächen und einen ganz anderen Effekt haben, als die Spital-Verantwortlichen sich erhoffen. Denn je mehr die Angst geschürt wird, desto zielstrebiger gehen Infizierte beim geringsten Unwohlsein ins Krankenhaus.

So hat man im Oberwalliser Spital-Zentrum festgestellt, dass vermehrt junge Menschen mit mildem Krankheitsverlauf eingeliefert werden. Oder anders gesagt: Wer Kopfweh hat oder Durchfall eilt in die nächste Klinik.

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37 Kommentare zu “Wer Kopfweh hat oder Durchfall rennt ins Spital. Ist das eine Folge der dauernden Corona-Panik-Mache?”

  • Buecherwurm sagt:

    Wenn ich mich morgen unwohl fühlen würde und einen leisen Verdacht auf Corona hätte, würde ich mich testen lassen, um anschliessend das Papier als Genesener zu haben und danach mein Corona, wie jede andere Grippe auch, zu Hause mit ein paar Aspirin auskurieren.

    Zu Anfang 2020 wusste ich ja nicht, was Sache ist, also mit Gummihandschuhen einkaufen gegangen, Desinfektionsmittel reichlich und mir von einem befreundeten Arzt Penicillin gegen Lungenentzündung besorgt und in den Kühlschrank gepackt.

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  • Alpenfurz sagt:

    In der Schweiz wurden seit letztem Jahr hunderte Spitalbetten abgebaut. Wenn es zum Kollaps kommen sollte, dann ist der gewollt.

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  • Schneewittchen sagt:

    Was immer den Patienten fehlt, sobald sie einen positiven Test haben, werden sie daheim isoliert anstatt beim Hausarzt medizinische Hilfe zu bekommen. Also bleibt nur das Spital, aber auch dort weiss man nicht, wie man mit den ganzen Impfschäden (Mikrothrombosen...) umgehen soll oder erkennt sie nicht.

    Coronamässig mag der Krankheitsverlauf mild sein, aber die Gefäss- und Organschäden sind sehr ernst.

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  • Rote Pille sagt:

    Das China-Virus ist eine Corona-Virus, welches vermutlich in einem Labor entstand, ungewöhnliche Eigenschaften besitzt und nun zirkuliert. Für Risikogruppen und ältere Menschen kann es gefährlich sein, trotzdem ist die Überlebenchancen bei älteren Menschen immer noch locker über 90%. Bei Jüngeren liegt sie bei 98-99%. Covid19 tötet Menschen, vor allem Geschwächte, wie es das Grippe-Virus auch tut und das ist tragisch. Wir leben in hysterischen Zeiten, die Hexenprozesse von Salem lassen grüssen.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Gestern waren die Sonntagszeitungen wieder Voll mit der Corona Hysterie . Nun kommt schon die nächste Warnung, dass ein noch gefährlicher Virus unterwegs sei Hört endlich auf, dien Menschen immer mehr zu verunsichern und eben krank zu machen. Was ist der Grund, dass vor allem Migranten, diese sollen in der Mehrheit sein, als Corona Patienten die Spitalbetten belegen.

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  • ulrich vogt sagt:

    Warum wird eigentlich ständig dieses Thema wiederholt? Wem will man eigentlich damit schaden? Den Geimpften nicht, denn diese dürfen doch mit einem ziemlichen Schutzfaktor rechnen (der ist nicht 100%, das weiss man), und den Impfunwilligen hilft es auch nichts, wenn sie an der Notfallpforte abgewiesen würden im Ernstfall. Ein Dauerbrenner für Journalisten, die "Neutral" berichten, aber stets das den Schlagzeilen nachrennen. Wer solche Geschichten glaubt, bezahlt einen Taler.

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  • Josef Hofstetter sagt:

    Ich muss leider feststellen, dass auf Grund der täglichen Horrormeldungen, immer mehr Menschen in Panik geraten und deshalb krank werden. Man findet immer wieder einen neuen Professor, der neue Mutationen herauf beschwört und Panik verursacht. Was haben Tanja Stadler und Ackermann letzte Woche wieder veranstaltet, einfach weiter die Mensch verunsichern. Nun man will Corona weiter behalten und hat eine weiteres Geschäft gefunden Aerosole. Der alte GLP Präsident ist her aktiv.

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  • Guy Tiger sagt:

    An Corona "gestorben" wird nur in Spitälern und Heimen. Wer das ignoriert und trotzdem heilsuchend in den Schlachthof rennt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

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  • Martin Niederhauser sagt:

    Es ist sinnlos,den Skeptikern mit Gegenargumenten zu kommen.sie wischen alles beiseite.So bleibt leider nichts anderes übrig,als sie die Folgen ihres Tuns spüren zu lassen.Mehrere prominente Skeptiker in den USA bereuten auf der Intensivstation vor ihren Ableben ihre Verharmloserei unter Tränen.Das grosse Problem ist aber,dass das Spitalpersonal eben auch gezwungen ,ist die Folgen zu tragen, ihr Berufsethos verbietet ihnen ,die ungeimpften Treichler und Jodler einfach ersticken zu lassen.

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    • Legolas sagt:

      Hm das werden sie aber auch mit den Geimpften, “Gläubigen” / “ Gutmenschen” und den sogenannten “Solidarischen” machen müssen.
      Ich bin solidarisch und werde nicht “mithelfen” das Gesundheitssystem in den kommenden Monaten / Jahren als Impfgeschädigter definitiv unnötig zu belasten...
      Bedanke mich jetzt schon bei den “Solidarischen” für weitere “tolle Mutationen” dank Impfung. Die Regierungen und div. Politiker werden jubeln.....
      Es lebe die Treichler und Jodler,

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    • SimoneR sagt:

      Herr Niederhauser, ggf lohnt sich für Sie die Lektüre der NZZ Verschwörungstheorien von heute! Was Kopfschmerzen angeht, wäre ich als Geimpfte allerdings auch im Krankenhaus, das Thromboserisiko ist nicht von der Hand zu weisen! Wenn dann durch die Impfung die natürliche Immunantwort noch schwindet, könnte ein simpler Darmvirus schon Lebensbedrohlich sein! … und Herr Lauterbach findet das noch spannend- ich nicht!

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      • Martin Niederhauser sagt:

        Die Impfung beeinflusst nicht die allgemeine Immunantwort, sondern bewirkt nur Synthese von Spike Protein.

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        • SimoneR sagt:

          ... nun - Herr Lauterbach - als ausgewiesener Experte ist da anderer Ansicht! Wenn es dienlich ist, mag ich ihm sogar glauben schenken! Ihre Ansicht wäre im Ergebnis erfreulich, mit fortschreitender Impfung ergeben sich jedoch andere Erkenntnisse. Auch in Ihnen steckt Entwicklungspotiential! Nutzen Sie es! Ich persönlich habe weder Lust auf Covid und noch viel weniger auf die Nebenwirkungen von MRNA! Allergisch jedoch reagiere ich mittlerweile auf die Aussagen der Politik!

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        • euseg sagt:

          Das ist eine Lüge! Die Gen-Giftspritze schwächt das Immunsystem. Diesen Herbst und Winter werden so viele Menschen an den Nebenwirkungen dieser Gen-Therapie sterben. So jedenfalls schreiben und sagen es namhafte Wissenschaftler, die in den Mainstream-Medien nicht erwähnt werden. Im Gegenteil sie werden diskreditiert. Die Geschichte wiederholt sich wie bei der spanischen Grippe: Die Geimpften sind gestorben, die Ungeimpften haben überlebt.

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    • Reininghaus sagt:

      @ Niederhauser - einfach nur lächerlich! Sie gebem sich hier als angeblicher Mensch der Vernunft aus, glauben aber gleichzeitig irgendwelchen rührseligen Propaganda Geschichten von weinenden, es betreuenden C Patinnen in den Spitälern... Haben Ihnen Ihre Eltern nicht beigebracht, nicht jeden Schmarrn zu glauben? Oder wurde Ihnen Trudy Gerster als Historikerin verkauft? 🤣

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    • Buecherwurm sagt:

      An sogenannten stinknormalen Grippen sind in Rekordjahren auch 20'000 bis 30'000 Menschen im deutschen Sprachraum verstorben, nur denen hat man auf dem Sterbebett nicht erzählt, wenn Sie sich gegen Grippe hätten impfen lassen, wäre das nicht passiert. Das ist keine "Haltung".

      Professor Dr. med J. Hackethal ist auch letzendlich an Prostatakrebs verstorben und hat bis zuletzt vor Vorsorgeuntersuchungen und Urologen gewarnt. Sehen Sie sich das "Lebensabschiedsinterview" mit Fliege an.

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  • Werner sagt:

    Nichts gelernt! Im Frühling 2020 wurde das Gespenst der Bettenkapazitäten heraufbeschworen. Es wurden dann auch zusätzliche Betten mobilisiert - die dann nie gebraucht wurden. Deshalb wurden diese im Spätsommer wieder abgebaut. Ob tatsächlich oder nur auf dem Papier wie in D ist nicht bekannt. Obwohl die Spitäler sich darauf verlassen konnten, dass die Politik eine 4. Welle heranzaubern wird, klagten sie vor wenigen Wochen erneut über drohende Engpässe. Hatten sie nicht genug Planungszeit?

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  • Edmo sagt:

    Die absurde Corona-Politik spaltet nicht nur das Volk mit der Axt, sondern erzeugt auch noch massenhaft Hypochonder. Die Spitäler spielen in der ganzen Geschichte eine üble Rolle. Immer bereit, die Panik zu schüren. Dabei geht es nur um Geld und Einfluss. Einmal mehr werden Operationen verschoben. Es könnte ja zu einer Überlastung der Spitäler kommen. So ein abartiger Blödsinn. Nach endlosen Wiederholungen glaubt den Schreihälsen kein vernünftiger Mensch noch ein einziges Wort.

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  • Rolf Bolliger sagt:

    In den letzten Jahren, so hört man von Spital-Rezeptionen, läuten immer mehr Leute einfach an der Spital-Notfall-Türe, um solche Bagatelle medizinisch abzuklären. Es seien hauptsächlich Migranten, die sich dem Dienstweg via einweisendem Hausarzt entziehen und einfach ins Spital fahren! Diese Realität wird natürlich tabuisiert. Die Corona-Krise verdeckt eben solche Realitäten elegant mit solchen Schlagzeilen: "Wer Kopfweh oder Durchfall hat, eilt vor die nächste Spital-Notfalltüre!"

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    • Mueller sagt:

      Das mit den Migranten stimmt ; musste kürzlich wegen Kreislaufproblemen in den Notfall, dort sass ein Migrantenpaar mit Kind! Es hatte 39‘c Fieber!!! Wegen solcher Lapalien wird unser Notfall belastet!

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    • onckel fritz sagt:

      „Ich hab seit 3 Wochen Rücken, morgen geht mein Flieger, Economy class, mach was!“ ist seit Jahren täglich Brot in Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser, weil es nichts kostet. Das scheint jetzt „dank Corona“ anders zu sein, sagt der Chef der hiesigen Notaufnahme, die kommen nicht mehr. Leider aber auch oft nicht oder zu spät, die es mit Schlaganfall, Herzinfarkt & Co. nötig hätten. Die sind ja nicht plötzlich weniger geworden.

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  • VP-Falger sagt:

    Ich bekomme schon beinahe Durchfall, wenn ich den Sendeanteil der Schweizer TV-Medien in den Nachrichten mir, trotz auf Durchzug geschalteten Ohren, trotzdem antue.

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  • LAvenir sagt:

    Laut BAG waren die zertifizierten Intensivbetten in der Schweiz während der Coronazeit zu max 80% ausgelastet. Gleichzeitig hat die Schweiz im den letzten 12 Monaten 40% dieser Betten abgebaut (medinside.ch). So entstehen Angst, Druck sich impfen zu lassen und digitale Gesundheitsausweise.
    Wer sich über SRF, Tamedia und Ringier informiert, wird wie ein Lemming mit der Masse in den Abgrund marschieren. Alternative Kanäle informieren breiter und unter Angabe von Quellen.

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  • Melanie sagt:

    Hätten wir tatsächliche = ECHTE Probleme (z.B. Hurrikans wie in Mexiko, Brände wie in Griechenland, Überschwemmungen wie in Deutschland, Stromblackouts u.v.m.), dann würde sich das schlagartig ändern und keine/r liefe mehr wegen jeder Unpässlichkeit gleich zum Arzt oder ins Spital, sondern würde lernen, dass der Mensch extrem belastbar ist und ganz vieles in Sachen Gesundheit völlig normal ist und sich selber erledigt, nach dem Motto "Abwarten und Tee trinken". Warum immer gleich ausflippen??

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  • olive sagt:

    Die Panikmache schwächt das Immunsystem. Physisch wie psychisch. Aber das interessiert offenbar niemand.

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