10. August 2021
Wolfgang Koydl

Wer nicht schiessen kann, der gendert: In deutschen Panzern bestimmt künftig ein Team.

Lachmöwen tun es, Hähne und auch der Stichling: Stockt ihr Angriff, lenken sie den Gegner mit widersinnigen Aktionen ab. Übersprungshandlung nennt man dieses Verhalten.

Nun nimmt sich die deutsche Bundeswehr ein Beispiel an der Natur.

Es ist bekannt, dass nicht mal die Hälfte ihrer Panzer anspringt und schiessen kann. Was tun? Man lockt den Gegner auf einen Nebenkriegsschauplatz – und gendert: Panzerkommandanten sind passé. Gesucht wird eine «Teamleitung (m/w/d) Panzerwaffe». 

In Teams, das kennt man aus dem Berufsleben, wird diskutiert. Bei einer vierköpfigen Panzer-Besatzung kann es also dauern bis zum ersten Schuss.

Vielleicht haben Schützen, Fahrer und Teamleiter Zeit, sich einen neuen Namen für ihre Tagesration einfallen zu lassen, weil der Begriff Einmannpackung nicht mehr gendergerecht ist. Bis Ende September läuft noch ein Wettbewerb. Der Preis lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen: Zehn Packungen – wie immer sie dann auch heissen.

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13 Kommentare zu “Wer nicht schiessen kann, der gendert: In deutschen Panzern bestimmt künftig ein Team.”

  • herbert sagt:

    Diese Aktion ist Bestandteil der künftigen psychologischen Kriegsführung. Wird nämlich im Ernstfall ergänzt mit einem großen Schild auf der Panzerung: "FaB". Frau an Bord. In der Hoffnung, dass sich auf der Gegenseite Männer mit Anstand befinden.

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  • kaercher sagt:

    Schürzenpanzer…

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  • Freigeist sagt:

    Nach den personellen Flops in Person von von der Leyen und AKK,
    die die Bundeswehr in einen Schrottplatz und Tuntenball verwandelt haben , konzentriert man sich endlich auf das wesentliche . Der einzig vorstellbare Einsatz , aufgerüstet mit gendergerechter Rhetorik , wäre am Christopher Street Day als Mottowagen . Deutschland macht sich immer lächerlicher .
    Merkel hat ihre Agenda der Zerstörung in allen Bereichen umgesetzt .

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  • peterlinz sagt:

    Jetzt hat die Diversitätspolitik die Panzerbesatzungen erfasst. Man glaubt es kaum. Bitte sämtliche Minderheiten irgendwelcher Art wie Hautfarbe, Religion, sexuelle Präferenzen, sollen sich sofort melden. Bald wird das einzige Männliche an einem Kampfpanzer noch sein Geschützrohr sein. Welche Ziele anvisiert werden, wird kollegial ausgehandelt bis der Panzer vom Feinde zerstört wird.

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  • Der Michel sagt:

    Demnächst gibt's dann Stuhlkreise, in denen die Einsatzpläne getanzt werden...

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  • Peter Rossa sagt:

    im Gehsatz zu früher (Kaiserreich oder Adolf) müssen wir Deutschland nicht mehr fürchten, die können uns mal

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    • holsderkuckuk sagt:

      Die Schweiz musste weder Den Kaiser noch Adolf fürchten. Wissen Sie wer die Schweiz mit Lebensmitteln und Rohstoffen versorgte? Die Schweiz war bis 1943 von den Achsenmächten umschlossen. Die Briten hingegen konfiszierten im Herbst 1939 ein schweizer Schiff mit Ladung für die Schweiz auf hoher See. Die Uni Lausanne verlieh in den 1930er Jahren dem "bösen Benito" den Ehrendoktor. Churchill lobte in seim Werk "Grosse Zeitgenossen" Adolf Hitler und wünschte sich für England in Not so einen Mann.

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  • Andreas sagt:

    Eine schöne Idee.
    Panzerplatten hießen die Notrationen damals im Jargon. Von Zeit zu Zeit mussten die auf Übungen aufgegessen werden.
    Wie das unter Rekruten so von Generation zu Generation weitergegeben wurde: Brotplatten brannten und es war immer ein Nervenkitzel, ob die Büchsen schon im Feuer platzten, bevor der Spieß es merkte.

    Damit wird der Feind wirksam unschädlich gemacht.

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  • wolfsachs sagt:

    Zum Schreien! Beim bekannten Zustand der deutschen Bundeswehr eine solche Reform zu verkünden erinnert nur noch an Schilda...

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  • gian sagt:

    Rommels Erben gendern. Das Ende der Panzertruppe von Bundeswehr und Nato?
    Keine Rede. Ruhig Blut Brauner, pardon kein Stress. So schnell
    schiessen die Preussen nicht. Leopard 2 - neu Leopard*in hat weiterhin eine GlattROHRkanone, neu ist lediglich die Gender-Toilette.
    Dies beschloss die Panzerbesatzung (2 Ja, 1 Nein, 1 Enthaltung).

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  • Ulrich Alda sagt:

    Die Generäle sind unter Merkel so klein gekocht worden, dass sie sich nicht mehr wagen auch nur den geringsten Widerstand bei dem ganzen Schwachsinn unter Von der Leyen und AKK zu leisten. Es zählen nur noch Diversität, Feminismus, Gleichstellung und der damit verbundene Genderkram. Dazu kommt der Furor gegen angebliche Rechtsradikale. Kein Wunder , dass die Truppe nur noch von „Genderalen“ redet.
    Nur am Rande: in Frankreich ist von der Leyen mit dem Zeug gescheitert.

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