17. Juni 2021
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Thomas Renggli

Weshalb die Schweizer gegen Italien schon vor dem Anpfiff verloren hatten

Die Schweizer Nationalmannschaft steht an der EM mit dem Rücken zur Wand. Nun muss ein Fachmann für Kinderschminke her.

Suchten die Schweizer Fussballer ein Rezept, wie man Solidarität und Teamgeist ausdrückt, erhielten sie es von den Italienern schon vor dem Anpfiff demonstriert.

Beim Abspielen der Nationalhymne warfen sich die Azzurri in Rom dermassen ins Zeug, dass ihr «Fratelli d’Italia» bis nach Chiasso zu hören war.

Die Schweizer dagegen wirkten während des Schweizer Psalms irgendwie verklemmt und peinlich berührt.

Dies wäre nicht weiter bemerkenswert. Denn an die fehlende Singfreudigkeit von Shaqiri & Co. hat man sich längst gewöhnt. Entscheidend aber war, dass die Italiener spielten wie sie sangen: kämpferisch, lautstark, gradlinig – umwerfend wuchtvoll.

Der grimmige Innenverteidiger Chiellini wirkte dann noch überzeugender als die gesamte Schweizer Mannschaft, als er sich nach 24. Minuten verletzt auswechseln lassen musste.

Positiv am Schweizer Auftritt: Noch hat die Petkovic-Equipe das Schicksal in den eigenen Füssen. Mit einem Sieg gegen die Türken steht sie im Achtelfinal.

Und nach der Tätowierung des Kapitäns und der Kampfansage per Coiffeur besitzt sie einen weiteren Trumpf. Am Freitag fliegt sie aus Rimini einen Ferienanimator ein. Sein Spezialgebiet: Kinderschminke.

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27 Kommentare zu “Weshalb die Schweizer gegen Italien schon vor dem Anpfiff verloren hatten”

  • DCH sagt:

    Dies wird seit Jahren diskutiert. Entweder identifiziert man sich mit dem Land und dem Beruf "Fussballspieler" und gibt am Schluss alles um wenigstens nicht sagen zu müssen, man hätte nicht sein Bestes gegeben. Aber eben, zwei Drittel in der Mannschaft sind Söldner und machen es sowieso nur des Geldes wegen. Diese Diskussionen werden wir auch in zehn Jahren noch führen. Es gibt dazu noch ein passendes Sprichwort: Dumm geboren, nichts dazu gelernt und dann noch das halbe vergessen.

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  • Marcus Porcius sagt:

    Der sogenannten 'Wirtschaftselite' ist die kleine Schweiz genau so egal wie der 'Fussballelite', speziell mit Migrations - Hintergrund. Die finden mit ihren Millionen immer irgendwo auf der Welt ein nettes Plätzchen zum Wohnen.
    In der Schweiz bestimmt die Wirtschaft mit den Linken. Wenn die CS sagt, wir brauchen sofort permanent 1000 Inder in der Schweiz, kriegt sie die (so geschehen). Um gute Jobs von der Schweiz auszulagern.
    Man sollte nicht Schweizer UND Balkanese gleichzeitig sein können.

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  • Reininghaus sagt:

    Dass diese millionenschweren Söldner unsere Nationalhymne nicht singen liegt auf der Hand. Der Text ist eine Hommage an Gott und die Schweiz...

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  • Paul Streuli sagt:

    Die Kraft und Ausdauer der Blondies, hat einzig und allein nur der Fahrzeugpark der Natispieler.

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  • minibixi2008 sagt:

    Eigentlich geht es ja nur um Fusball-spielen, aber auch da gehört eine gewisse Menge Intelligenz dazu.
    Die ist leider sehr bedürftig verteilt bei dieser Manschaft. Inkl. Spielleiter.

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Wenn die Drosselklappe am Benzinmotor zu weit offen ist kommen hinten eben nicht die erwünschten PS raus! Eine Mannschaft die gegen einen Formel 1 Gegner antritt, sollte schon im Stande sein, das Tuning vor dem Rennen richtig vorzunehmen.

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  • waschiwischi sagt:

    Was für ein Bild, diese Italienern mit Leib und Seele voll dabei. Die Schweizer Balkani-Secondos eine Traurigkeit und Schande par excellence! Klar doch, mit Hochdruck bläst man ihnen Millionen ins Arsch. Der einte Buschindianer besitzt mehrere Mehrfamilienhäuser, andere wissen nichts anderes als ihren Mammon wie Kleinkinder mit ihren Lamborghini etc. ihren Fans vorzuführen. Ganz ohne Hirn, fliegen sie noch ihren Coiffeur nach Rom ein! Ohne Ball würden sie unweigerlich auf dem Sozialamt anstehen

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  • gian sagt:

    Schweizerischer Fussballverband (SFV)
    Wir suchen: Stürmer, Mittelfeldspieler, Goalies und Trainer mit Herz, Können und ein paar Hirnzellen. Singen nicht verboten.
    Wir bieten: Coiffeur, Lamborghini Tuner, Tätowierer und Vermögensverwalter.

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  • Realistin sagt:

    Hat es in dieser Mannschaft überhaupt einen Schweizer? Ich meine, einen echten?

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  • hape sagt:

    Der Spirit steht und fällt mit dem Coach. So gesehen ist Pertkovic seit seinem Amtsantritt eine Fehlbesetzung.
    Für diesen Typen laufen halt die Jungs nicht.
    Nicht mnl die Doppeladlerigen...

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Auch in der Kommentar-Spalte der "Weltwoche " darf man über diese "Schweizer"-Nationalmannschaft nie schreiben, wie es wirklich ist oder wie man über die internationale Mannschaft denkt! Darum nur soviel: Die italienische Fussball-Nationalmannschaft hat das 3:0 gerecht und kämpferisch verdient! Punkt!

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  • Stefan Mueller sagt:

    Wie bei den Schein-Volksvertretern;
    arrogante Secondo-Blender als Taktgeber bei den vermeintlichen Bünzli-Stars,
    mit widerlicher Selbstüberschätzung Pomadigkeit, vortäuschen von Fähigkeit und Können, cholerischen Anfällen etc!
    Obwohl alle nur Ersatz-/Hinterbänkler sind und die "Experten"-Fans, respektive das Linkschaoten- Wahlvieh einfach das macht, ob bei Tschüttelern oder Linksstaatsfilz-Schwätzern, was der Müllstream einhämmert: Applaudieren bei jedem Foul Offside und Eigengoal!
    DOPPEL-NULLEN

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  • gian sagt:

    Zwiespalt: Migranten, zu Ansehen und Millionen gekommen, verweigern der neuen Heimat die Ehre.
    Singen der Nationalhymen? Nein, so auch
    Petkovic.
    Die gleichen Kicker knien für black lives matter,
    lassen sich aber ihre schwarzen Haare hellgelb färben.
    "Experten sprechen bei einem IQ von unter 70 von einer Intelligenzminderung"
    Der SFV orientiert sich bei der Vergabe der Rücknummern am IQ der Spieler.
    5 Akanji, 10 Xhaka, 23 (?) Shaqiri.

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  • Mueller sagt:

    Dieses Team wird auch gegen die Türkei verlieren. Ohne Spirit geht das einfach nicht! Die haben keinerlei Lust und Motivation für die Nation etwas zu zeigen! Sie haben ja Riesengehälter, da interessien sie sich nicht mehr für ihre mitfiebernden Fans ! Der Trainer zeigt ja schon mit seiner sterilen Art wo es hapert! Er und die halbe Mannschaft muss ausgetauscht werden!

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  • Realo100 sagt:

    Die armen Schweizer mussten bereits beim Coiffeur Haare lassen, darum fehlte nachher die Kraft für einen effizienten Auftritt

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