08. März 2021
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Marcel Odermatt

Westschweizer wollen keine Burkas. Sie wissen besser, was Islamisten anrichten können.

Das Erstaunlichste am Ja zum Verhüllungsverbot sind die Romands. Alle Kantone mit Ausnahme von Genf stimmten der Initiative zu. Sogar die notorischen Linkswähler im Jura sagten Ja zum Anliegen aus Kreisen der SVP.

Das zeigt: Während in der Deutschschweiz immer noch einige glauben, die Herausforderungen des Islamismus beträfen nur die anderen, die Schweiz sei eine Insel der Glückseeligen, ist die Diskussion in der Westschweiz bei diesem Thema viel fortgeschrittener.

Das benachbarte Frankreich leidet seit Jahren unter den mörderischen Anschlägen, die Terroristen im Namen des Propheten ausführen. Berichte über den islamistischen Terror dominieren im Hexagon seit vielen Jahren die Schlagzeilen. «In der Westschweiz bekommen die Menschen fast täglich mit, was der radikale Islamismus anrichtet», erklärte die Waadtländer FDP-Nationalrätin Jacqueline de Quattro der Weltwoche vor einigen Wochen.

Deshalb fiel es vielen leichter ein Anliegen zu unterstützen, das aus einer Ecke kommt, die viele sonst nicht favorisieren.

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28 Kommentare zu “Westschweizer wollen keine Burkas. Sie wissen besser, was Islamisten anrichten können.”

  • steinlin sagt:

    Trotz verzweifelten Bemühungen unserer Staatsmedien Radio/TV hat das Volk anders entschieden.

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  • Thomas Herkenrath sagt:

    Ich bin der Meinung, dass sich Herr Köppel mit seiner Häme etwas zurückhalten sollte. Ich bin zwar ganz seiner Meinung aber der Schuss wäre doch fast nach hinten losgegangen. Was sind schon 52%? Das ist blamabel.
    Ich verstehe die Schweizerinnen nicht. Eigentlich müssten doch alle Schweizerinnen für das Verbot von Ganzkörperverschleierung eintreten. Wenn dann bei den Männern wenigstens die Hälfte für ein Verbot stimmt, wären es 75%.
    (Ich bin Deutscher)

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  • Juerg Schneeberger sagt:

    Wir sollten aufhören zu streiten, was die eine oder andere Religion ist oder uns vorgibt zu sein.
    Wir sollten uns im klaren sein, was diese anrichten und daraus die richtigen Schlüsse ziehen.
    Die Wähler haben dieses Wochenende in dieser Sache Klartext gesprochen!

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  • Ferdinand Bohn sagt:

    Die Koran Sure 9:5 ist im Internet unter:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwertvers zu finden.

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  • Steppenwolf sagt:

    Die Welschen sind nucht besser als dee Rest der eingeborenen Bevölkerung: Islamophob, genauso wie jene von Frankreich. Die Franzosen haben nichts aus ihrer blutigen Geschichte von Minderheitenverfolgungen & Kolonialismus gelernt! Darum hasst man Frankreich so herzlich, übrigens nicht nur Muslime!

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  • Brunello sagt:

    Sofern die Uebersetzung stimmt...

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  • Ferdinand Bohn sagt:

    Koran, Sure 9:5 :
    „Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen!“
    Welcher ist bitte der Unterschied zwischen Islamismus und Islam?

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    • Daniel Klein sagt:

      Gab es da nicht mal so etwas wie Kreuzzüge? Und da war doch auch so eine kleine Geschichte mit dem Balken und dem Splitter.

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      • Bischi49 sagt:

        Und was lernen wir daraus? Wenn sich politische und religiöse Macht vereinen, dann wird’s brandgefährlich.

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      • Melanie sagt:

        Das mit den Kreuzzügen und der Conquista im Namen der Bibel/Christen ist einfach schon mehr als 500 Jahre her. Ein halbes Jahrtausend ist seither also vergangen! Da besteht die gute Chance, dass die Christen/Europäer etwas gelernt und verbessert haben. Islamismus/IS stecken aber seit jeher und wohl noch für immer weiterhin im finsteren Mittelalter fest.

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        • jjg sagt:

          Die Kreuzzüge waren dringen nötig, es ging ums überleben. Europa war drauf und dran von den expansiven Muslimen vollständig eingenommen zu werden. Nicht auszudenken wo wir heute wären, wenn das gelungen wäre. In der heutigen Zeit kommt es zur Rückeroberung von Europa durch die Migration. Nur einmal Tilo Sarrazin lesen.

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      • Mueller sagt:

        Im Gegensatz zu Mohammed hat Jesus nicht zu Mord und Totschlag aufgerufen!

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        • Steppenwolf sagt:

          Da haben Sie wahrscheinlich die falsche Bibel gelesen. Das Christentum des Alten Testaments ist ein Spiegelbild des konservativsten Islam. Bei den Eingeborenen der Schweiz merkt man‘s ja - immer noch Kirchglockengeläut, primitiver Reliquienkult, und vergessen Sie das weisse Kreuz im blutroten Wappenhintergrund nicht!

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          • Mueller sagt:

            Für das Christentum ist das Neue Testament massgebend!

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          • Melanie sagt:

            ... Jesus gehört aber eben nicht ins Alte Testament, sondern ins Neue Testament. Das will ja genau der Unterschied zum archaischen AT sein = das Neue Testament lehrt Gewaltlosigkeit, Liebe / Empathie via Jesus.

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      • Papagallo sagt:

        Richtig, die Kreuzzüge gab es. Aber das ist Geschichte und daraus wurde gelernt. Der Islam, mit seiner gelebten "Hochschätzung" der Frau und der "Respekt" vor Andersgläubigen und dem "Heiligen Krieg"ist nicht Geschichte, sondern Gegenwart. Immer, wenn Kritik am Islam geäußert wird, kommen die üblichen Reaktionen: Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Inquisition, Ketzerverfolgung,... Will man so Themen tabuisieren, Kritik verbieten, verharmlosen?

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      • juege sagt:

        Die Kreuzzüge waren die Antwort auf die Ausweitung des Osmanischen Reiches. Ohne Kreuzzüge wäre hier der Islam Staatsreligion, vergessen wir das nicht.

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      • ThinkAgain sagt:

        Leider wissen die wenigsten wirklich Bescheid über die Kreuzzüge. Nichts wurde mit den Kreuzzügen erobert, was nicht vorher durch Gewalt und Zwangsislamisierung durch Muslime erobert worden war! Leider fallen viele Leute auf das "Muslime sind Opfer" rein. Weder Christen noch Muslime waren nur Opfer oder nur Täter.

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      • Elrond2 sagt:

        Da dürfen Ereignisse von vor über 900 Jahren als Erklärung und Entschuldigung für den Terror von Islamgläubigen seit spätestens 2001 herhalten?

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    • Bischi49 sagt:

      Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Es heisst, der Islam sei eine Religion des Friedens, man dürfe den Koran nicht einfach wörtlich nehmen. Interpretieren einer mehr als tausendjährigen Schrift ist wohl angesagt, machen wir Christen mit der Bibel ja auch. Doch erkläre mir jemand, was diese Sure „nichtwörtlich“ heisst? Der Kontext ist jedenfalls ein kriegerischer, da Mohammed selber Krieg geführt hat und Menschen umbringen liess. Wie geht ein Moslem, der friedvoll leben will, damit um?

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    • juege sagt:

      Sie haben völlig recht, es gibt keinen Unterschiede. Es ist nur eine Frage der Mehrheitsverhältnisse und die werden nicht mehr lange so bleiben, wie sie sind, sofern wir nicht jetzt Gegensteuer gebe
      und endlich eine tabulose Diskussion über den Islam beginnen. Für mich ich der Islam keine Religion, sondern eine Doktrin. Wer weiss hier schon, dass eine Grossteil von "mein Kampf" aus dem Koran stammt?

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