22. April 2021
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Beat Gygi

Widerstand gegen Windräder ist zwecklos: Das Bundesgericht verhilft der Öko-Diktatur zur Herrschaft

Das Bundesgericht weist Beschwerden von Gegnern des Windpark-Projekts Sainte-Croix im Kanton Waadt ab. Das heisst: Bahn frei für die Ungetüme, mit geringen Einschränkungen.

Es geht es um sechs rund 150 Meter hohe Windenergieanlagen, also sechs Berner Münster, nur höher.

Und lauter und störender fürs Auge und gefährlicher für Tiere, die geschreddert werden.

Windanlagen können x Gegenden in der Schweiz treffen. Der Kampf gegen Windmühlen ist schwierig.

Warum? Weil das Energiegesetz festlegt, dass Entwicklung und Nutzung erneuerbarer Energien grundsätzlich einem nationalen Interesse dienen.

Das ist der Hammer.

Wenn ein Windpark gross und wichtig genug ist für die Energieproduktion, dann darf man mit Verweis auf «nationales Interesse» normale Verfahren und Demokratie ausschalten. Der Zentralstaat befiehlt das so, das Bundesgericht stützt ihn jetzt.

Das ist Öko-Diktatur. Staatsgewalt in grün. Besserwisser in Bundesbüros lächeln über den Föderalismus.

Wenn am 13. Juni das CO2-Gesetz angenommen wird und die Energie-Kommandowirtschaft damit grünes Licht erhält, dann wird der Öko-Staat den Schweizerinnen und Schweizern in Zukunft so richtig zeigen, wo der Hammer hängt. Es wird nicht lustig.

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32 Kommentare zu “Widerstand gegen Windräder ist zwecklos: Das Bundesgericht verhilft der Öko-Diktatur zur Herrschaft”

  • baloiszydeco sagt:

    Lob dem Schweizer Fernsehen. Ja, richtig gelesen. Lohnt sich hinzuhören-schauen https://tinyurl.com/trtz54hz
    Wir haben ein realitätsfremdes, ideologisiertes Bundesgericht, auf dem Waggiswagen der Windradfanatiker.
    Nebenbei: Sainte-Croix les Rasses, ein unglaublich schönes Langlaufparadies, wandern im Sommer, Nebelmeer unten, allerschönstes Alpenpanorama - ohne mich, in Zukunft. Albtraum, wenn ich nur schon an diese peutêterli produzierenden Monstrositäten denke.

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  • Peter Fluekiger sagt:

    Kann man noch irgendwas machen um den Bau des Windparks zu verhindern? Ein Referendum vielleicht? Solche Absurditäten sollte man doch verhindern können...

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  • D. Keller sagt:

    Ein Gaskraftwerk (max. 500 MW) in der Schweiz und wir können uns all die Windrädli ersparen.
    Und wenn wir den Gaskraftwerkstrom im Winterhalbjahr (im Sommer vermutlich ausser Betrieb) für WP und E-Autos verwenden, sparen wir rund 50% CO2 ein gegenüber Fossilheizung und Verbrennerautos.
    So einfach geht Klimaschutz und Landschaftsschutz in einem.

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  • T sagt:

    Mindest ein rot-grüner Däumchentroll ist regelmässig zu Gast hier. Bildungswillige sollte man in ihrem Bestreben unterstützen, sich weiter zu bilden.

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  • juege sagt:

    Ich kenne das Urteil nicht im Detail, aber: Infraschall istl für Mensch und Tier eine grosse Belastung. Deshalb muss man erneut klagen.

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  • johann6a sagt:

    Die urban-progressiven Städter bestimmen in dieser institutionellen zentralistischen Konstellation über den Bau von Windmühlen draussen auf den Hügeln in der Landschaft, und die Leute auf dem Land in der Umgebung der Anlagen dürfen dann damit leben.

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  • Bischi49 sagt:

    Das ist das Ei, das Doris Leuthart uns gelegt hat und Simonetta Sommaruga macht sich daran, das nächste zu legen. Warum? Weil,die Stimmbevölkerung nicht mehr kritisch hinschaut bzw. Sich von grün angehauchten Schalmeienklängen in die Irre führen lässt. Wenn der Berner Zentralismus so weiterwuchert wie in den letzten Jahren verliert die Schweiz ihre Stärke als föderalistischer Staat mit stark subsidiärem Aufbau

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  • Rolf Bolliger sagt:

    Die uneffizienten und landschaftszerstörenden Windräder haben es also bis in die Justiz-Stuben geschafft! Die städtischen links/grünen Wähler(innen) werden wohl kaum finanziell zu diesem Unsinn beitragen (können)! Es wird einmal mehr der Mittelstand sein. der diese (ungenügende) und nie funktionierende Energiewende bezahlen muss! Fazit: Links/grün wählen ist das "eine". der umweltzerstörende uneffiziente Blödsinn zahlen ist das "andere"! Die Medien werden alles tun, dass dies so geschehen wird!

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  • T sagt:

    Wir werden von der Politik verarscht und verhelfen damit China noch zur Macht und Einfluss. Der Westen ist mittlerweile so abhängig von China, dass die angestrebte Energiewende China in die Hände spielt. Damit das funktioniert, muss die Demokratien abgeschafft und unsere Lebensgewohnheiten unter Zwang auf Verzicht getrimmt werden. Auch das hilft China dabei bis 2049, alle Demokratien angeschafft zu haben.

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  • Anstolmi sagt:

    Auch in diesem Fall kommt der Rückbau und die Entsorgung nicht zur Sprache. Vom Verhältnis des Aufwands zum Ertrag gar nicht zu reden.

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  • T sagt:

    Windräder sind Sondermüll, welcher spätestens nach 20 Jahren anfällt. Keiner recycelt die Rotorblätter. Viele seltene Metalle und Erden, sind u.a. darin verbaut. China als weltwei grösster Exporteur dieser Erden und Metalle, verdient sich dumm und dämlich an jedem Rotor, an jedem Photovoltaik Paneel und jeder Batterie. Es zerstört für den Abbau der Rohstoffe die Umwelt, und tötet viele Menschen indirekt. Hauptsache wir haben vor unserer Haustür ein gutes Gewissen. Wir werden verarscht!

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    • Realistin sagt:

      Nein, wir verarschen uns selber. Wenn nicht die Mehrheit da mitmachen würde, käme es ja gar nicht so weit.

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      • T sagt:

        Nein! Wir werden von den Medien und der Politik verarscht. Der geneigte SRF-,Tagi- und Blick-Konsument kann eigentlich nichts dafür. Es reicht regelmässig etwas Al Gore, Greta, Simonetta, Tages- und Rundschau, schon klappt irgendwann das Hirn nach hinten und die Lemminge laufen auf die Klippen zu. Wer die Medien kontrolliert, hat die Macht. Nicht nur Goebbels wusste das.

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  • Mueller sagt:

    Wer um Gottes Willen, wählt eigentlich diese Ökokommunisten? Ist ein Teil unserer Stimmbürget nicht mehr fähig, Zusammenhänge zu analysieren und zu recherchieren? Diese Angst raubt mir langsam den Schlaf!

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  • olive sagt:

    Es gibt Studien, wonach Windkraft die nahe Umgebung erwärmt und die Böden austrocknet.
    "Natürlich sind Windkraftanlagen in ihrer Vielzahl nicht klimaneutral. Sie führen zur Änderung der örtlichen Wetterverhältnisse. Wurden in den 60er Jahren in Osnabrück noch im Jahresdurchschnitt 3,7 Meter pro Sekunde Wind gemessen, sind es heute nur noch 3,2 Meter pro Sekunde*. Der Ausbau der Windkraft an der Küste und in der norddeutschen Tiefebene dürfte dafür wesentlich mitverantwortlich sein. "mediadiagnos

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    • olive sagt:

      "Weniger Wind bedeutet weniger Abkühlung und steigende Temperaturen. Hinzu kommt die Luftverwirbelung durch die Anlagen. Die laminare Strömung der Luft wird in turbulente Strömung gewandelt, die die Feuchtigkeitsabfuhr in bodennahen Luftschichten fördert. Windkraftanlagen fördern somit auf Freiflächen wie Äckern die Bodenaustrocknung."
      mediadiagnose.de
      Schädlich für die Natur, potthässlich, aber egal, Ideologie vor Fakten.

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  • PSF sagt:

    Die kleine Blackbox in jedem Haus zeichnet dann auf wer wie lange und welchen Energieverbraucher verwendet. Bei Stromknappheit, das wird es beim Flatterstrom geben, oder beim vom Regim unpopulär erklärten Geräten, wird dann durch die Obrigkeit selektiv gekappt. Eben Ökodiktatur, Aparteid, staatliche Willkür, Ökoreligion.

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  • Edmo sagt:

    Die Windparsk müssen noch nicht einmal wichtig für die Energieproduktion sein. Das Bundesgericht hat nämlich in seinem Urteil auch festgehalten, dass die Windräder still stehen müssen, wenn gerade Vogelzug-Saison ist. Obwohl die zu erwartende Ausbeute schon sehr gering ist, wird sie so weiter reduziert. Ganz im Sinne der Grünen. Die mit dem CO2-Gesetz zu erwartenden Gelder müssen in möglichst sinnlose Projekte investiert werden und untaugliche Lösungen hochgradig subventionieren.

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    • PSF sagt:

      Beim Ökofeldzug auf die Meinungsbildung wird gerne der Wirkungsgrad herbeigezogen. So wird die deutliche Effizienzsteigerung von Verbrennern verheimlicht und mit falschen Zahlen gearbeitet. Windräder haben einen lausigen Wirkungsgrad. Zudem ist die Entsorgung problematisch weil Sondermüll und geht auf Kosten der Allgemeinheit

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