21. Juli 2021
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Hubert Mooser
Hubis Bundeshaus

Wie sich der frühere SVP-Präsident Toni Brunner in einen Streit zwischen einer Oberwalliser Lokalzeitung und einem SVP-Nationalrat hineinziehen liess.

Wie bereits berichtet, züchtet Brunner in Zukunft nicht bloss Walliser Kampfkühe, er wird auch im Walliser Bote (WB) Kolumnen schreiben. Das hat er kürzlich in einem ersten Beitrag angekündigt.

Das kommt nicht überall gut an. Auf Twitter warf eine CSPO-Politikerin prompt die Frage auf, wie der WB dazu komme, dass der St. Galler Brunner neuer Autor sei. Ein Mitarbeiter der Zeitung gab darauf die Antwort, Brunner sei der Ersatz für SVP-Nationalrat Michael Graber, der nicht mehr für den WB schreiben wolle.

Angefangen hat es damit, dass die Zeitung den ersten Beitrag Grabers zensurierte, weil dieser die linke Schlagseite einzelner WB-Schreiberlinge anprangerte. Worauf dieser seine Mitarbeit sistierte. Von nicht mehr schreiben wollen, war dabei allerdings nicht die Rede, eher von einer Pause bis kommenden Herbst.

Jetzt schreibt ein Verantwortlicher auf Twitter, Brunner sei der Ersatz für Graber. Damit scheint sich zu bewahrheiten, was man bisher bloss vermutete, dass sich Brunner bei diesem Streit vom Walliser Boten offenbar instrumentalisieren lässt. Oder hat der St. Galler nichts gewusst?

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4 Kommentare zu “Wie sich der frühere SVP-Präsident Toni Brunner in einen Streit zwischen einer Oberwalliser Lokalzeitung und einem SVP-Nationalrat hineinziehen liess.”

  • Realo100 sagt:

    Üsserschwiizer werden eben im Wallis sehr kritisch beäugt, vor allem, wenn sie noch die Frechheit besitzen, sich kritisch zu äußern.Da sind die Touristen in Zermatt und Umgebung schon willkommener, sie liefern Geld ab und motzen nicht 😜😜

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  • minibixi2008 sagt:

    Brunner gehört nicht ins Wallis, basta.
    Bleib bei deinen Kühen

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  • Marlisa Schmid sagt:

    Meinungsäusserungsfreiheit sollte auch im Wallis gelten. Jeder darf schreiben wo und was er will. Dass Brunner ausgerechnet in einer Walliser Zeitung eine Kolumne schreibt, hat vermutlich damit zu tun, dass er Walliser Kampfkühe züchtet, und damit eine gewisse Nähe zum Wallis hat, und dass zudem seine Kühe im Moment dort auf einer Alp gesömmert werden. Politik ist nicht mehr sein Kerngebiet, sondern seine Ehringerkühe. Also keine Panik! Brunner gehört nicht zu den humorlosen Schreiberlingen.

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