14. Juni 2021
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Beat Gygi

Wirres Klima-Gerede von Ständerat Damian Müller: Die Haltlosigkeit der FDP ist erschreckend

Politiker-Debatte nach der CO2-Abstimmung am Schweizer Fernsehen: Für die Verliererseite treten Damian Müller, Luzerner Ständerat (FDP), und Balthasar Glättli, Nationalrat und Grünen-Präsident, an. Für die Gewinner Christian Imark und Monika Rüegger, beide im Nationalrat, SVP.

Austausch bekannter Argumente, Glättli keift auch gegen die FDP.

Dann sagt Müller einen Satz, der die ganze Haltlosigkeit der FDP veranschaulicht:

«Wenn Herr Imark von Energiepolitik spricht: Es ist jetzt nicht um Energiepolitik gegangen. Es ist jetzt um Klimaschutz gegangen. Energiepolitik ist der nächste Schritt, der kommen wird.»

Wo lebt Müller? Warum soll Energiepolitik nichts mit Klimaschutz zu tun haben?

Klimapolitik zielt ja meist aufs Verringern von CO2-Emissionen. Durch Treibstoff-Abgaben, Verteuerung von Autos, Rationierung der Versorgung, Verbot von Kernenergie und irgendwann Erdöl. Alles betrifft Energie.

Die normalen Leute sehen die Zusammenhänge. Aber Müller tut so, als könne man sich heute zuerst mal den modischen Klimaanstrich geben und morgen dann die Energie anschauen.

Grüner Lifestyle jetzt, die Rechnung später, wenn überhaupt. Technokratischer und volksferner geht es nicht.

Und wenn er noch sagt, die FDP, vor allem die Basis, habe immer ja gesagt zum Weg, den die Parteispitze vorangetrieben habe, dann sieht man nur noch Alarmlämpchen.

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6 Kommentare zu “Wirres Klima-Gerede von Ständerat Damian Müller: Die Haltlosigkeit der FDP ist erschreckend”

  • Josef Hofstetter sagt:

    Ich habe Damian Müller vor Jahren kennen gelernt, als er noch Nationalrat war. Mir ist aber bereits damals aufgefallen, dass es sich bei ihm immer einfach gegen die SVP drehte. Er ist natürlich mehrfach Verdiener, Ständerat, in vielen Kommissionen und 30 ç Job bei einer Versicherung. Er braucht sich keine Sorgen zu machen, wenn alles teurer wird. Ein Parteikollege von ihm hätte mit dem CO2 Gesetz profitiert. Nicht jeder kann sich ein Audi E.-Auto leisten.

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    • waschiwischi sagt:

      Ich dachte Müller fahre einen Tesla? Egal, man bemerkt schnell, dass dieser 36-jährige auf dem Parkett der pubertärer Träumer gelandet ist. Man kann nur hoffen, dass innerhalb dieser FDP-Phantasten-Partei, auch er 2023 vom Souverän ausgezählt wird. Solche Leute die den falschen ideologischen Kompass implantiert haben, sollten umgehend abgestraft werden!

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      • Josef Hofstetter sagt:

        Der Kanton Luzern hat zwei Ständeräte, einen Müller von der FDP und Frau Gmür von der Mitte Partei. Der Kanton Luzern hat das CO2 Gesetz verworfen und beide Ständeräte haben dem Gesetz zugestimmt, Müller sogar als einer der Hauptbefürworter zusammen mit Sommaruga, unglaublich, Haben nun die Beiden, die Mehrheit des Kantons vertreten? Nein, die dürfen das nächste Mal nicht mehr gewählt werden, aber das Problem ist die Päcklip0litik FDP und CVP (Mitte Partei)

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  • Hans Geiger sagt:

    Seit Jahrhunderten ermöglicht die wachsende Energieproduktion Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Seit der Industriellen Revolution basiert die Energieproduktion auf der Verbrennung fossiler Stoffe, welche CO2 freisetzt. Das CO2 ist mach Meinung der Klimaexperten verantwortlich für die Klimaerwärmung. Es gibt eine Energieerzeugungstechnologie, welche ohne wesentliche CO2-Freisetzung funktioniert: Nukleartechnologie. Vielleicht hat Damian Müller die neue Atomstrompolitik der FDP angekündigt.

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  • Elba sagt:

    Wenn die medien-, beziehungsweise SP-Fernsehen-affine Parteischickeria in "F D P" die Buchstaben "F" wie FREIHET und "D" wie DEMOKRATIE in Frage stellt, braucht sie sich nicht zu wundern, wenn mancher bürgerliche Wähler zunehmend Mühe damit hat, einen FDP-Stimm- und Wahlzettel in die Urne zu werfen.

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  • Alois Fischer sagt:

    Es wird Zeit, dass die Parteibasis der Parteispitze sowie den Möchtegernspitzenpolitikern die Meinung geigt und wie diese auch einmal selber zum Telefon greift, um den eigenen Frust und den eigenen Weg sichtbar, hörbar, spürbar zu machen.
    Auch gewählte Führungsgremien können verändert werden – wenn man wirklich will und irgendwo das vergessene liberale Rückgrat wiederfinden kann. Ich wünsche uns allen, dass dieser Stall wieder einmal ausgemistet und mit neuen (alten?) Ideen eingerichtet wird.

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