17. Mai 2021
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Florian Schwab

Wirtschaftsminister Guy Parmelin verweigert sich dem alten Spiel, die Schweiz mit Horror-Szenarien in die Arme Brüssels zu treiben. Endlich!

Mit der Sperrigkeit eines Waadtländer Weinbauern weigert sich Guy Parmelin (SVP), dem Volk zu sagen, was der Absturz des Rahmenabkommens für Kosten hätte. Dafür wird er von den EU-Freunden in Parlament und Presse heftig kritisiert.
Aber Parmelin hat Recht. Prognosen sind ungewiss, insbesondere wenn sie die Zukunft betreffen. Vor der Einführung der Personenfreizügigkeit unterschätzte die Regierung die kommende Einwanderung um den Faktor zehn.
Vor der Ära Parmelin arbeitete sich das Volkswirtschaftsdepartement daran ab, Kosten herbeizurechnen, falls die Bilateralen  wegfallen oder «erodieren» sollten. Es war das, was die Engländer einen exercise in futility nennen, eine Übung in Vergeblichkeit. Denn wie die Bundes-Ökonomen die Zahlen auch drehten und wendeten, es resultierte immer nur ein Einkommensverlust im kaum messbaren Bereich. Kein Wunder, hat doch höchstens ein Viertel der Exporte auch nur im Entferntesten mit den Bilateralen I zu tun. Und tatsächlich gefährdet wäre ein sehr kleiner Prozentsatz dieses Viertels.
Amüsant ist ferner: Jene, die in Sachen EU die Bevölkerung mit Wohlstandseinbussen zu schrecken versuchen, machen beim volkswirtschaftlich x-Mal teureren Öko-Umbau der Wirtschaft mit - ganz ohne Taschenrechner.
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6 Kommentare zu “Wirtschaftsminister Guy Parmelin verweigert sich dem alten Spiel, die Schweiz mit Horror-Szenarien in die Arme Brüssels zu treiben. Endlich!”

  • Rolf Bolliger sagt:

    Wenn das Aufstellen des "neuen Gesslerhutes" (das völlig EU-einseitige Rahmenabkommen) spätestens an der Urne begraben wird, muss Bundesrat Parmelin und vorallem die SVP mit nicht mehr endenden Schuldzuweisungen und bösen unsachlichen Attacken rechnen! Es ist gut, dass es ab und zu Bundesräte gibt, die Heizungsmonteur (Ritschard) oder Weinbauern (Parmelin) waren! Doch heute sagen die linken Medien und die "Schweizabschaffer", was aus unserem Land zu machen sei!

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  • Stefan Mueller sagt:

    Wie erwähnt sind und waren sämtliche Zahlen der EU-Anbiederer ausschliesslich reinste Volksbetrugsversuche!
    - max. 8000 gutausgebildete Hochqualifizierte
    - Schengen für 17 statt 270Mio./Jahr
    - UNO-Beitritt für 50 statt wie nun 570 Mio./Jahr
    - Expo 02 für 150 statt 1280 Milliönchen
    - Apfel und Schüblig-Härtefall-Klausel
    - 3 statt 1 Kohäsions-Mrd!
    - 390 statt 690 Moritz-Transit-Fränkli
    usw usw!
    Und eben, wenn wir denken was die uns alles vorlogen zum Brexit?!?

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    • waschiwischi sagt:

      Berset hat ja uns seit Monaten vorexerziert was man da alles für Trudi Gerster "Gschichtli" der Mehrheit des Souveräns verzapfen kann. Vor lauter Obrigkeitshörigkeit glauben sie der Berner Heiligkeit quasi alles. Würden Sie das exakt gleiche erzählen, Sie würden als Spinner abgestraft.
      Fazit: Der Mehrheit fehlt das kritische Denken nach der Nasenspitze, der BR ist ohne Fehl und Tadel. Blöder, ja dämlicher gehts kaum noch - es wird immer und immer wieder von neuem passieren!

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      • Stefan Mueller sagt:

        In 1.Linie ging es dem Linksfilz wie üblich darum, mittels Homestroies und Ablenkungsmanövern zu vermeiden, dass auch der gemeine Bünzli zu erkennen vermag, was uns der Filz hier einmal mehr (nach Calmy Dreifuss Couche pine Ogi Dauergrins Schweizerin-des-Jahres etc.) eingebrockt hat, mit weltfremden Klavierspielerinnen und Apparatschiks, bejubelt und behuldigt vom Müllstream, an den Schalthebeln im Linksstaatsfilz!
        Nun da der Lack ab ist, wird wie üblich vertuscht geleugnet und manipuliert!

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  • Edmo sagt:

    Die rotgrünen Genossen sind mathematische Nullnummern. Die Resultate ihrer Rechnungen liegen regelmässig um Faktoren daneben. Mit dem Krankenversicherungsgesetz sollten die Kosten im Gesundheitswesen gedämpft werden. Seit wir das KVG haben, explodieren die Kosten. Jetzt verheisst Rotgrün der Bevölkerung mit dem absurden, superteuren CO2-Gesetz Reichtum und der Wirtschaft Innovationskraft. Voll daneben! Schön, dass wenigstens Parmelin beim InstA auf bewusstes Falschrechnen verzichtet.

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    • Stefan Mueller sagt:

      Das kommt ja obendrauf...Dreifuss-Lügen-Orgien- dauersinkende KK-Prämien.
      Und wie der Filz gestern in Müllstream-Vasall-Postillen vorlog: CO2 -Abzocke= an jeden Bürger fliessen 167 CO2-Fränkli zurück (ist jemals was zurückgeflossen?)
      Wo laut Apparatschik-BAG die CH-pro-Kopf-Gesundheitskosten 2020 bei 750 Fr/Monat lagen.
      Und die Corona-Künstlerfilz-Bedienerin Fehr ja einst tagtäglich ein 20Rp-Stück in jede Filz-Kamera hielt: Muttersch-Vers.-Kosten pro Mt/Bürger.. nach 2 Jahren war die EO pleite!

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